Fähranleger Wittdün : Verkehrsfläche wird nun umgestaltet

Rechts ist der neue Weg mit der Mauer vom ersten Bauabschnitt zu sehen, vorne der neu zu gestaltene Parkplatz mit Hauptzufahrt. Foto:oe
Rechts ist der neue Weg mit der Mauer vom ersten Bauabschnitt zu sehen, vorne der neu zu gestaltene Parkplatz mit Hauptzufahrt. Foto:oe

Der nächste Bauabschnitt am Wittdüner Fähranleger soll noch vor Beginn der Hauptsaison fertiggestellt werden. Ungeklärt ist weiter, ob in Zukunft Parkgebühren erhoben werden. Die Vorkehrungen werden allerdings getroffen.

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08. Januar 2009, 10:52 Uhr

Wittdün | Das Projekt zur Umgestaltung der Verkehrsflächen des Fähranlegers in Wittdün soll in diesem Frühjahr mit dem zweiten Bauabschnitt wieder aufgenommen werden. Auf Grund der laufenden Projekte in der Verantwortung des Kommunalunternehmens Versorgungsbetriebe Amrum, die den Bau der Inseltankstelle und die Erstellung der Wasserversorgung für die Gemeinde Norddorf in den Jahren 2006/2007 bedeutete, war dieses weitere Vorhaben aufgeschoben worden.

In diesem Jahr soll nun dieser Stau abgearbeitet werden. Bereits in diesem Monat wird die Ausschreibung erfolgen, so dass nach der Submission, der Auftragnehmer umgehend mit den Arbeiten beginnen könnte. Diese sollen bis zum Beginn der Hauptsaison abgeschlossen sein, so der Wunsch des Vorstandes des Kommunalunternehmens.
Mehr Komfort für Verkehrsteilnehmer

"Der Betrieb auf dem Fähranleger soll dabei nach Möglichkeit nicht beeinträchtigt werden", so Vorstandsmitglied Norbert Gades. Mit der Umgestaltung der Verkehrsfläche des Fähranlegers werden neue Akzente gesetzt, die zum Ergebnis einen höheren Komfort für die Verkehrsteilnehmer bedeuten sollen.

Der Fähranleger Wittdün als Hauptzugang Amrums hat eine elementare Bedeutung für den Tourismus und für den Warenzu- und Abflussweg für die ganze Insel. Dem sollte mit einem ansprechenden Äußeren des Fähranlegers Rechnung getragen werden, betonte bereits der damalige Werkausschuss, als vor drei Jahren beschlossen wurde, das erstellte Planungskonzept zur Neugestaltung der gesamten Verkehrsfläche nach und nach umzusetzen.
Parkplätze werden anders gestaltet

Die bereits an der Ostseite des Fähranlegers erstellte Schutzwand mit dem neuen Fußweg gehörte sozusagen als erster Schritt mit in die ganzheitliche Planung. Der als nächstes in Angriff zu nehmende Abschnitt umfasst die komplette Umgestaltung der Parkplatzflächen am Fuß des Anlegers. Die Hauptzufahrt auf den Fähranleger wird dann am Kiosk sein, so die Planung.

Ob sich der zur Diskussion gestellte Gedanke an eine kostenpflichtige Abstellung von Fahrzeugen, in dem fertigen Bauabschnitt wiederfinden wird, ist seitens der Entscheidungsträger noch nicht abschließend geklärt. Man wolle auf alle Fälle Stromkabel für die dann notwendigen Parkscheinautomaten einbringen lassen. Fest steht aber jetzt schon, dass sich die derzeitige Anzahl der Parkplätze nicht halten lassen wird.
Anhänger und "Sprinter" nicht mehr erwünscht

Zudem werden sich die auswärtigen Handwerker, die an Wochenenden ihre Firmenfahrzeuge dort abstellen, darauf einstellen müssen, dass die Ausmaße der einzelnen Stellplätze dann nicht mehr für die längeren Transporter der "Sprinterklasse" genügen werden. Und auch das Abstellen von Anhängern wird dann nicht mehr gewünscht sein.

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