zur Navigation springen

amrumer yacht-club : Verein ist in ruhigem Fahrwasser

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Bei der diesjährigen Jahresversammlung konnte der Vorsitzende Arno Schermer eine gewohnt positive Bilanz für den Verein ziehen. Lobende Worte gab es vor allem für die neuen Schwimmstege im Sportboothafen.

shz.de von
erstellt am 24.02.2014 | 21:45 Uhr

Bei der diesjährigen Jahresversammlung des Amrumer Yacht-Clubs (AYC) konnte der Vorsitzende Arno Schermer eine gewohnt positive Bilanz für den Verein ziehen. „Die Schwimmstege haben sich bei den extremen Stürmen im Herbst bestens bewährt und ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt“, freute sich Schermer. Seitdem der Verein diese enorme finanzielle Kraftanstrengung gewagt und mit den neuen Schwimmstegen nachhaltig in die Infrastruktur des Sportboothafens investiert hat, haben sich die Gastliegerzahlen in den beiden Jahren nach der Einweihung positiv entwickelt.

„Der Verein konnte 2013 weitere Gelder für die Tilgung der Kredite, die sowohl bei Banken als auch bei Vereinsmitgliedern für den Bau der Schwimmstege aufgenommen wurden, erwirtschaften“, resümierte der Vorsitzende. Das Jahresergebnis zeigte Stefanie Jensen anhand des Zahlenwerks aus Einnahmen und Ausgaben auf. Für die vorbildliche Arbeit der Kassenwartin sprach ihr Helmut Drews als einer der Kassenprüfer seine Anerkennung aus und beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandes.

Schriftführer Bernhard Tadsen stellte in seinem Jahresbericht fest, dass zwar viel in 2013 passiert, keines der Ereignisse allerdings so spektakulär wie der Bau der Schwimmstege gewesen sei. So wurde der „Wattwööler“, für dessen Einsatz zum Freispülen des Sportbootbereichs des Seezeichenhafens der Verein keine Genehmigung mehr bekam, an einen Schrotthändler nach Dänemark verkauft. Und um das Angebot für die Freizeitkapitäne weiter zu steigern, wurde ein altes Ruderhaus erworben, das derweil unter der Regie von Sönke Jessen aufgearbeitet wird und zur Saison im Böschungsbereich zwischen den Vereinsbrücken montiert werden soll. Hier bietet sich dann für Vereinsmitglieder und Gastlieger ein maritimer Treffpunkt für den gepflegten Klönschnack.

Mit der Beantragung einer Bagger- und Spülgenehmigung investiert der Verein zudem in die Schiffbarkeit des Sportboothafens. Enorme Mengen von eingespülten Sedimenten verkleinern regelmäßig das Zeitfenster, das für das An- und Auslaufen der Sportboote zwischen Ebbe und Flut verbleibt. „Solch eine Genehmigung bedarf eines umfangreichen Gutachtens, außerdem sind die dadruch entstehenden Kosten mit 5500 Euro auch nicht gerade günstig“, erklärte Schermer. Damit hat der Verein allerdings für die nächsten fünf Jahre die Möglichkeit, die Sedimente ausbaggern zu lassen. Die Arbeiten müssen bis Ende April beziehungsweise bis zu einer maximalen Wassertemperatur von 12 Grad abgeschlossen sein. Geplant ist, an der Nordseite der Schwimmstege und zwischen den beiden Steganlagen baggern zu lassen.

Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: Die Versammlung hatte in diesem Jahr die Posten des stellvertretenden Vorsitzenden Jens Petersen, der Kassenwartin Stefanie Jensen, des stellvertretenden Schriftführers Peter Lückel und Peter Schade als einem der zwei Brückenwarte zu besetzen. Bis auf Peter Schade, der seinen Posten nach zwölf Jahren zur Verfügung stellte, traten alle zur Wiederwahl an. Alle Stimmenabgaben erfolgten bei eigener Enthaltung einstimmig. Als neues Vorstandsmitglied begrüßte Arno Schermer den frisch gebackenen Brückenwart Andreas Herber. Am 26. April wird die Sportbootsaison mit dem zu Wasser lassen der Boote beginnen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen