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Insel-Bote

17. August 2017 | 00:28 Uhr

Väterrechte

vom

Väter wollen Väter sein - nur Ausnahmen bestätigen auch in diesem Fall die Regel. Doch nach einer Trennung sind es oft die Männer, die erleben müssen, dass ihr Besuchsrecht von der Ex-Partnerin sabotiert wird. Kindesentzug als Waffe eines Rosenkrieges scheint leider für einige Frauen legitim zu sein - aus Egoismus oder aufgrund der falschen Annahme, dass bei der Erziehung vor allem die Mutter zählt. Studien belegen aber, dass Söhne und Töchter beide Elternteile für ihre Entwicklung brauchen. Männer, denen der Kontakt zum Nachwuchs verwehrt wird, haben sich nun in Nordfriesland zur gegenseitigen Unterstützung zusammengeschlossen. "Väteraufbruch" nennt sich die Gruppe. Alle kämpfen dafür, dass es kein einzelnes Sorgerecht mehr gibt, sondern eine gemeinsame elterliche Verantwortung. Und da Eltern sein auch Vorbild sein bedeutet, wäre ein fairer Umgang von Mutter und Vater miteinander nach einer Scheidung sicherlich die beste Erziehung.

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erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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