Auf Föhr und Amrum : Unterstützung für junge Familien

Auch der Kurs „Erste Hilfe am Kind“ im Februar auf Amrum wurde von Rochhausen organisiert.
Auch der Kurs „Erste Hilfe am Kind“ im Februar auf Amrum wurde von Rochhausen organisiert.

Birte Rochhausen stellte Insel-Politikern die Arbeit der „Frühen Hilfen“ vor. Der amtsFinanzausschuss denkt über einen Zuschuss nach.

shz.de von
01. März 2017, 19:30 Uhr

Als Gäste der Sitzung des Amts-Finanzausschusses konnte der Ausschuss-Vorsitzende Paul Raffelhüschen die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Südtondern, Nicole Saballus, sowie Birte Rochhausen, die auf den Inseln in Sachen „Frühe Hilfen Föhr-Amrum“ aktiv ist, begrüßen. „Wir sind nicht abgeneigt, einen Zuschuss zu geben“, so Raffelhüschen, „wollen vorher aber gerne etwas Genaueres über die Arbeit und die Zahlen wissen“.

Rochhausen berichtete, dass die Frühen Hilfen bundesweit als Schutz für ganz kleine Kinder eingeführt wurden. So bemühe sie sich, schon früh Kontakte zu werdenden Eltern aufzubauen und stelle sich dazu unter anderem bei Geburtsvorbereitungskursen vor. „Seit Geburten nicht mehr auf Föhr stattfinden können, gibt es vermehrt Probleme für die Eltern“, so Rochhausen. Zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören unter anderem auch die „Erste Hilfe am Kind“-Kurse, die sie gemeinsam mit dem Rettungssanitäter auf Amrum angeboten hat, die Organisation von Fortbildungen für Erzieher und die Organisation der Babysitter-Börse. Auch bei der Beratung von Flüchtlingsfamilien ist die Mitarbeiterin des Diakonischen Werkes gefragt.

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