Premiere für die Schutzstation Wattenmeer : Ungewohnte Besucher am Utersumer Strand

Familien-Idylle
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Die Besucher des Utersumer Strandes staunten nicht schlecht, als ihnen ein Kegelrobben-Weibchen mitsamt seinem Jungen vor die Füße lief. Der Orkan „Xaver“ hatte Mutter und Kind offenbar von ihrem angestammten Gebiet vertrieben.

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19. Dezember 2013, 21:13 Uhr

Die Besucher des Utersumer Strandes im Bereich des Reha-Zentrums staunten nicht schlecht, als ihnen ein Kegelrobben-Weibchen mitsamt seinem Jungen vor die Füße lief. Der Orkan „Xaver“ hatte Mutter und Kind offenbar von ihrem angestammten Gebiet vertrieben und nach Föhr verschlagen. Umgehend wurde der Seehundjäger Hannes Buchner informiert, der gemeinsam mit dem Nationalpark-Ranger Joachim Steinbeck eine vorläufige Absperrung erstellte. Das Junge hatte noch das weiße Embryonalfell und wurde in regelmäßigen Abständen von der Mutter gesäugt, berichtete Walter Stubenrauch, Leiter des Nationalpark-Hauses. Der ausdrücklich die gute Zusammenarbeit der zuständigen Stellen lobte. Denn involviert waren auch Mitarbeiter der Schutzstation, die das Paar in zwei Schichten vor Störungen bewahrte, und die Utersumer Klinik, die die Helfer verpflegte. Mutter und Kind haben sich unterdessen in die Nordsee verabschiedet und sind auf der Suche nach einem neuen Liegeplatz.

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