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Insel-Bote

17. Oktober 2017 | 00:53 Uhr

Ungesund

vom

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Für viele Manager sind Entlassungen in Krisenzeiten immer noch das Mittel der ersten Wahl. Im Gesundheitswesen scheint nun der Abschied von dieser Methode anzustehen. Personalabbau ist nämlich für den nordfriesischen Klinikums-Geschäftsführer gar keine Option mehr, um die schwierige finanzielle Situation für die vier kreiseigenen Häuser zu meistern. Wenn Mitarbeiter aufgrund von Überlastung zu wenig Zeit für ihre Arbeit haben, leidet die Qualität. Und das ist fatal beim Einsatz für kranke Menschen. Mehr Geld für mehr Beschäftigte lautet deshalb eine Forderung der schleswig-holsteinischen Allianz für die Krankenhäuser. Bei diesem Thema sitzen alle in einem Boot, die ansonsten als Konkurrenten auf diesem Markt agieren. Denn gefragt ist die Politik: Sie muss angesichts von Tarif- und Preissteigerungen für eine langfristige und bessere Förderung sorgen, um die medizinische Versorgung nicht zu gefährden. Die Alternative kann in Berlin niemand wollen: weniger Leistungen für Patienten.

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