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amrumer hafen : Umgestaltung noch vor dem Sommer

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Öffentliche Ausschreibung für die umfangreichen Veränderungen am Wittdüner Fähranleger erforderlich. Weitere Sanierungen des Abwassernetzes geplant.

Wie berichtet, stehen der Verkehrsoberfläche des Fähranlegers in Wittdün umfangreiche Veränderungen bevor. Wie Vorstandsmitglied Norbert Gades von den verantwortlichen Amrumer Versorgungsbetrieben auf Anfrage bestätigte, soll der geplante Auftrag noch vor dem Sommer umgesetzt werden.

Bei dieser Maßnahme sollen sowohl die Flächen für den ruhenden Verkehr als auch die Fahrbahnen für den an- und abfahrenden Schiffsladeverkehr komplett umgestaltet werden. „Da wir mit den Baukosten nach der derzeitigen Planung und Kostenermittlung deutlich über der Millionengrenze liegen, müssen wir die Maßnahme öffentlich ausschreiben“, erklärte Gades. Ursprünglich hatte man eine beschränkte Ausschreibung angedacht und die Frist für die Angebotsabgabe für Mitte Februar gesetzt. Nach der Submission soll anschließend die Auftragsvergabe zeitnah erfolgen.

Die Abnehmer von Trink- und Abwasser müssen seit dem 1. Januar höhere Gebühren an die Versorgungsbetriebe, die auf Amrum auch für die Frischwasserver- und Abwasserentsorgung verantwortlich zeichnen, zahlen. Dabei fallen für Frischwasser statt der bisherigen 82 Cent pro 1000 Liter 90 Cent je Kubikmeter an. Beim Abwasser erhöhte sich der Preis um zehn Cent auf 2,60 Euro je Kubikmeter. Damit wurde nach der vor drei Jahren erfolgten Umstellung der Abrechnungsgrundlage, bis dahin gab es als Basis die generelle Berechnung einer Mindestabnahmemenge, erstmalig der Gebührensatz erhöht. Eine Erhöhung, so Gades, die dem Ausgleich der gestiegenen Betriebskosten dient. Bei rückläufigen Verbräuchen, rund 380  000 Kubikmeter pro Jahr, fallen trotzdem bedarfsunabhängige Kosten an.

Die Erweiterung des Versorgungsnetzes mit Frischwasser ist im Bereich der Gemeinde Norddorf abgeschlossen. In der Planung befinden sich noch Sanierungsarbeiten an dem insularen Abwassernetz. Intensive Untersuchungen der Amrumer Unterwelt hatten im Winter 2009/10 den Zustand des Abwassernetzes und der dazugehörigen Revisionsschächte lückenlos offengelegt. Gravierende Mängel wurden daraufhin zeitnah abgearbeitet. Die verbliebenen Sanierungsmaßnahmen beziehen sich weitestgehend auf die vielen Schächte und sind im Einzelnen eher als geringfügig zu betrachten. In der Summe bedeuten sie allerdings doch erhebliche Ausgaben für das Unternehmen des öffentlichen Rechts.

Wie Norbert Gades erklärte, ist die Belegschaft des Unternehmens wieder vollzählig und der Altersdurchschnitt habe sich nach dem altersbedingten Ausscheiden zweier Mitarbeiter und der Einstellung junger Kollegen deutlich verjüngt. Im April wird das langjährige Vorstandsmitglied Henry Waidhas in den Ruhestand treten. Der Wassermeister gehörte bereits von Beginn an zu den Mitarbeitern im Amrumer Wasserwerk und leitet dieses ebenso lange.

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erstellt am 24.Feb.2015 | 09:00 Uhr

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