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konzerte in wyk und norddorf : Trockener Humor und ansteckende Spielfreude

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auf Amrum hatten sie 450 Zuschauer in das Gemeindehaus gelockt und auch auf Föhr sorgten die “Söhne Hamburgs“ mit ihrem überaus unterhaltsamen Programm für beste Stimmung.

Auf Amrum hatten sie 450 Zuschauer in das Norddorfer Gemeindehaus gelockt und auch auf Föhr sorgten Stefan Gwildis, Joja Wendt und Rolf Claussen mit ihrem überaus unterhaltsamen Programm für beste Stimmung.

„Nur wegen Dir kam ich her …“, einige der Zuschauer, die das Konzert der „Söhne Hamburgs“ in der Wyker Nationalparkhalle besuchten, dachten zu Beginn des Abends sicherlich genau das. Und meinten damit nicht nur das Lied, sondern den Sänger Stefan Gwildis selbst, der allein mit seiner überragenden Soul-Stimme und seinen bekannten Songs Vorfreude auf einen unterhaltsamen Abend gemacht und ins Konzert gelockt hätte.

Umso erstaunter werden sie gewesen sein, als Gwildis im Zusammenspiel mit dem begnadeten Pianisten Joja Wendt und dem vielseitigen Theaterschauspieler Rolf Claussen weitere Facetten seines Könnens zeigte und alle drei ihre Show mit einer Spielfreude und Leichtigkeit darboten, die nur durch das kongeniale Zusammenspiel der Künstler, ihre sich gegenseitig beflügelnden Talente und ihr untrügliches Gespür füreinander möglich war. Dass sie sich auf der Bühne wohl fühlen und großen Spaß an dem gemeinsam Zelebrierten haben, zeigte sich auch daran, dass der Funke schnell übersprang und das Publikum sich nur zu gern auf eine zweistündige Gute-Laune-Reise mitnehmen ließ.

Von den Künstlern geschickt eingebunden, staunten 250 Zuschauer über artistische und kabarettistische Einlagen, ließen sich von temperamentvollen Musikstücken und Songs begeistern. Mit dem Lied „Hört auf die Söhne“ etwa, in dem sie augenzwinkernd auf die „Söhne Mannheims“ anspielten. Oder in einem gefühlvollen Liebeslied, das Stefan Gwildis unterbrechen musste, da sich sein Mikrofon plötzlich von ihm abwendete und eifersüchtig seinen Dienst versagte, weil es sich vernachlässigt und nicht mehr genug geliebt fühlte. Die drei Künstler kokettierten mit ihrem Alter und beleuchteten immer wieder ihre Befindlichkeiten als „Best-Ager“, die sie vor ihrem Publikum mit trockenem und selbstironischem Humor und Männerwitz darboten.

Den Zuschauern gefiel es: Sie sangen, tanzten und klatschten mit, ließen sich von der Spielfreude der Künstler anstecken und nahmen nach dem kurzweiligen, zweistündigen Konzert die gute Laune und Leichtigkeit des Abends mit nach Hause.

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erstellt am 29.Aug.2014 | 21:01 Uhr

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