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FSV Wyk : Traum vom Halbfinale ist geplatzt

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

FSV Wyk – Kreispokal-Viertelfinale: Landesligisten des Husumer SV sind für Föhrer Fußballer eine Nummer zu groß.

Für die erste Mannschaft des FSV Wyk kam im Viertelfinale des Kreispokal-Wettbewerbs das „Aus“. In Wyk unterlag die Mannschaft der als haushoher Favorit angereisten Landesligavertretung des Husumer SV und damit einer drei Klassen höher eingestuften Mannschaft leistungsgerecht mit 0:5 (0:3). Damit ist der Traum, sogar ins Halbfinale einziehen zu können, ausgeträumt.

Die Begegnung hatte so viele Zuschauer wie selten angelockt, was einmal der Tatsache geschuldet gewesen sein dürfte, dass „ihr Team“ zuletzt höher spielende Mannschaften völlig überraschend aus dem Wettbewerb gekegelt hatte. Und zum anderen, dass bei den Anhängern noch die großartige Vorstellung der Wyker gegen die Stormstädter im vergangenen Jahr in Erinnerung war. Der FSV hatten sich seinerzeit erst nach Verlängerung mit 2:4 geschlagen geben müssen.

Während die Gäste die Föhrer im vergangenen Jahr offensichtlich noch unterschätzt hatten, wiederholten sie dies zu keinem Zeitpunkt. Sie waren von Beginn an hoch motiviert und setzten die FSV-Vertretung sofort mächtig unter Druck, wobei sich für sie auch gleich gute Torchancen ergaben. Nachdem die Husumer zunächst zwei große Möglichkeiten ausgelassen hatten (in einem Fall hatten sie Pech, als ein Schuss nur die Latte traf), gelang ihnen die verdiente 1:0 Führung (12.) und wenig später auch das prima herausgespielte 2:0, womit bereits die Spannung aus der Partie genommen war. Denn die Föhrer kämpften zwar weiterhin leidenschaftlich, blieben aber im Angriff – ohne ihren fehlenden Torjäger Sezent Nedzhib – während des gesamten ersten Durchgangs harmlos und kamen kaum zu einer echten Torchance. Im Gegensatz dazu gelang den Husumern noch vor der Halbzeitpause, nach einem Missverständnis von Torhüter Finn Nissen mit seinen Vorderleuten, das 3:0.

Nach dem Seitenwechsel schaltete der Favorit dann verständlicherweise eine Gang zurück, erarbeite sich aber weiterhin gute Tormöglichkeiten. Einige Male scheiterte er am sehr gut haltenden FSV-Schlussmann Finn Nissen. Bei den weiteren Gegentreffern, die in der 49. und 82. Spielminute fielen, war der Keeper dagegen völlig machtlos. So gehörte er einmal mehr zu den stärksten Akteuren seiner Mannschaft in dieser bis zum Schluss interessanten Partie. Dabei sahen die Zuschauer, vor allem in der Schlussphase, sogar, dass auch ihr Team einige gute Möglichkeiten herausarbeiten konnte und mit etwas Glück durchaus einen verdienten Ehrentreffer hätte erzielen können.

FSV: Finn Nissen; Jacob Riewerts, Morten Mollenhauer (Riklef Christiansen), Christian Baumann (Nils Asmussen), Ole Jensen (Hanno Helmcke), Teetje Zierke, Tarek Bender, Steve Kurowski, Melf Sönnichsen, Simon Christiansen und Kenneth Jordt.

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erstellt am 25.Jul.2017 | 08:30 Uhr

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