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Insel-Bote

19. Oktober 2017 | 23:07 Uhr

nachruf : Trauer um Ute Wiggert

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Team des Insel-Boten trauert um Ute Wiggert. Upi, wie sie auf der ganzen Insel genannt wurde – oder ipu, so ihr IB-Kürzel, weil upi schon von einer großen Nachrichtenagentur besetzt war – hat mit ihren Beiträgen die Ausgaben unserer Zeitung über 20 Jahre bereichert.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2013 | 19:17 Uhr

Das Team des Insel-Boten trauert um Ute Wiggert. Upi, wie sie auf der ganzen Insel genannt wurde – oder ipu, so ihr IB-Kürzel, weil upi schon von einer großen Nachrichtenagentur besetzt war – hat mit ihren Beiträgen die Ausgaben des Insel-Boten über 20 Jahre bereichert. Ute Wiggert hatte ein Gespür für Fotomotive, wie es nur wenigen vergönnt ist, und eine flotte, völlig mühelos wirkende Schreibe. Tatsächlich hat sie an jedem Satz, jeder Formulierung, schier endlos gefeilt und es dabei geschafft, selbst komplexe Themen für den Leser unterhaltsam aufzubereiten. Ob Kunstausstellungen oder Jazz-Festival, Prämienmaskeraden, Veranstaltungen der Insel-Feuerwehren, oder im aktuellen Insel-Magazin die berührende Geschichte über eine querschnittgelämte junge Reiterin – Ute Wiggerts Texte kamen stets mit großer Leichtigkeit daher. Auch bei ihren Herzblut-Themen, Pferde und Reiterei. Darüber hat die Frau mit dem legendären Verstand für Pferde, die unzähligen Insulanern das Reiten beigebracht hat, mit großer Sachkunde und Liebe geschrieben.

Als sie vor einigen Jahren schwer erkrankte, hat Ute Wiggert sich mit bewundernswertem Mut ins Leben zurückgekämpft. Für einen weiteren Kampf hat ihre Kraft nicht mehr gereicht. Ihren letzten Artikel für den Insel-Boten, einen Beitrag zu unserer WTB-Serie, hat sie wenige Tage vor ihrem Tod abgeliefert. Er wird jetzt posthum erscheinen. Nach kurzer heftiger Krankheit ist sie am vergangenen Montag, erst 53 Jahre alt, gestorben. Die Reporterin Ute Wiggert hinterlässt eine riesengroße Lücke. Und der Mensch Upi, der fehlt!

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