Föhr : Traditionspflege in Nieblum

Ob Dschungelcamp oder Reederei: Die Standmasken nehmen lokale Themen und das Weltgeschehen aufs Korn.
Ob Dschungelcamp oder Reederei: Die Standmasken nehmen lokale Themen und das Weltgeschehen aufs Korn.

Am Sonnabend ist wieder Prämienmaskerade. Für eine Standmaske ist noch Platz.

shz.de von
01. Februar 2018, 08:15 Uhr

Am kommenden Sonnabend, 3. Februar, wird in Nieblum wieder Tradition gepflegt: Die Feuerwehr lädt zur Prämienmaskerade ins Haus des Gastes ein. Früher gehörten Maskeraden in Norddeutschland zum Wintervergnügen, heute wird die Nieblumer Prämienmaskerade einzigartig sein. Insulaner finden sich zu kleinen Gruppen zusammen und gestalten, entweder als Stand- oder Laufmaske, ein aktuelles inselfriesisches oder auch weltpolitisches Thema aus. Mit Texten, aber wortlos, soll so auf tatsächliche oder vermeintliche Missstände aufmerksam gemacht werden.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, die Laufmasken sollten spätestens eine Viertelstunde früher eintreffen. Für die Standmasken heißt es dann eine Stunde stillsitzen und schweigen. Ist die Stunde überstanden, zieht sich die Jury zur Besprechung zurück und die Darsteller dürfen sich wieder bewegen – die Demaskierung findet allerdings erst mit Beginn der Preisverleihung, gegen 21.30 Uhr, statt. Auf die Prämierung folgt dann die Feier für Akteure und Publikum bei Musik von Arne Früchtnicht.

Bisher sind fünf Standbilder angemeldet. Wehrführer Kai Nissen ist zufrieden, aber für Kurzentschlossene gäbe es noch einen freien Platz. Anmeldungen nimmt er unter ✆ 0170/9073971 entgegen. Die Feuerwehr hofft, dass die Vielfalt insulare und „kontinentale“ Themen auf die Schippe zu nehmen, auch in diesem Jahr wieder viele Einheimische und Gäste zur Maskerade lockt.

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