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Trotz Flaute : Traditioneller Törn nach Wyk

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ansegeln beim Amrumer Yacht-Club: Sechs Boote nahmen an der ersten gemeinsamen Fahrt des Jahres zur Nachbarinsel teil.

Nachdem alle Boote des Amrumer Yacht-Clubs (AYC) im Mai zu Wasser gelassen worden waren, wurde nun offiziell angesegelt. Sechs Eigner meldeten ihre Boote für den ersten gemeinsamen Törn des Jahres an, der traditionell Wyk zum Ziel hat. Neben der „Miss Moody“ waren auch „Aleiga“, „Maike“, „Racker“, „Seekuh“ und „Waasluuper“ mit von der Partie, als es im Amrumer Seezeichenhafen Leinen los und Motor an hieß, um vom Liegeplatz wegzukommen. Auf der „Miss Moody“ setzte die Crew gleich den Blister. Eine gute Wahl des Skippers, um bei dem seichten Wind auch ohne Motor einigermaßen voranzukommen. Gut zweieinhalb Stunden dümpelte man in der Flaute so gut es ging in Richtung Föhr. Als jedoch der Geschwindigkeitsmesser nur noch null Seemeilen pro Stunde anzeigte und einige Minuten später der Autopilot im Piepton ankündigte, seine Arbeit einzustellen, wurde doch der Motor angeworfen. Andere Boote hatten schon vorher kapituliert oder gar nicht erst die Segel gesetzt und lagen bereits im Wyker Yachthafen.

Der nächste Morgen präsentierte bestes Segelwetter. Bei drei bis vier Windstärken, blauem Himmel und Sonnenschein ging es bei ablaufendem Wasser zurück zur Heimatinsel. Wiederum mit Motorkraft, denn der Ebbstrom war zu stark und der Wind wehte aus der falschen Richtung. Erst kurz vor Amrum ermöglichten Wind und Strömung der „Miss Moody“, standesgemäß in ihren Heimathafen einzulaufen – ganz ohne Nebengeräusche.

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erstellt am 04.Jun.2017 | 10:00 Uhr

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