standpunkt : Touristisches Harakiri

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17. Mai 2014, 08:00 Uhr

Alle Verhandlungen haben nichts gebracht: Wyk plant ab sofort für den touristischen Alleingang und geht in eine ungewisse Zukunft. Eine weitreichende Entscheidung und eine teure dazu, denn an den Tourismus gekoppelte Landesmittel werden künftig nicht mehr fließen. Folgen, über die sich offenbar nicht alle Stadtvertreter bewusst waren. Gleich vier konnten sich zu keiner Meinung durchringen und enthielten sich der Stimme. Bemerkenswert in einer Frage, die den Lebensnerv der Insel trifft. Ein halbes Jahr dauerten die Beratungen, doch erst jetzt beginnt die Stadt mit dem Aufbau neuer Strukturen. Die Zeit drängt, will man am Jahresende nicht vor einem Fiasko stehen. Es droht ein touristisches Harakiri, das mit dem Auftrag, Schaden von der Insel abzuwenden, nur schwer vereinbar ist.

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