zur Navigation springen

Tourismuskonzerne sagen alle Reisen nach Ägypten ab

vom

Kairo/Berlin | Eine neue Welle der Gewalt hat Ägypten an dem von Islamisten ausgerufenen "Freitag der Wut" erschüttert. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei kamen gestern mehr als 80 Menschen ums Leben. Wegen der Unruhen rät das Auswärtige Amt seit gestern von Reisen nach ganz Ägypten ab - auch die Urlaubsgebiete am Roten Meer um Hurghada und Scharm el Scheich gelten nicht mehr als sicher. Die Unternehmen Tui und Thomas Cook sagten bis Mitte September alle Reisen in das Land ab.

Experten befürchten, dass die Lage weiter eskalieren könnte. Denn die Polizei hat Order, mit scharfer Munition auf Plünderer und Saboteure zu schießen. In mehreren Landesteilen gilt der Notstand. Auch die Verhaftungswelle von hochrangigen Mitgliedern der Muslimbruderschaft geht weiter.

Die Bundesregierung verurteilte die blutigen Zusammenstöße in Ägypten auf das Schärfste und fror Hilfsmittel in Höhe von 25 Millionen Euro ein.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen