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Der Fettbrand beeindruckte die Zuschauer.

Der Fettbrand beeindruckte die Zuschauer.

Mit Spiel, Spaß und einer Riesen-Hüpfburg: Wittdüns Feuerwehr feiert.

shz.de von
09. August 2019, 17:35 Uhr

„Boah,  ist die groß”, staunten die Kinder, als sie die große Hüpfburg beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr in Wittdün sahen. Mit „Tütata“ kamen die roten Feuerwehrautos um die Ecke und viele Mädchen und Jungen standen schon Schlange, um eine Fahrt mitmachen zu dürfen.

Obst und Seifenblasen zur Belohnung

Auch in diesem Jahr rangen die Spiele den kleinen  und den jung gebliebenen Besuchern viel an Geschicklichkeit und Konzentration ab, wobei der Spaß an erster Stelle stand. Alle Stationen wurden von den erwachsenen  Feuerwehrleuten und den Jungen und Mädchen der Amrumer Jugendfeuerwehr betreut. Da galt es einen rollenden Kegel durch Fahrwasserbegrenzungen zu steuern,  Ringe gezielt zu werfen, oder  beim Spielzeugautorennen am schnellsten zu sein. Zur Belohnung gab es neben Äpfeln und Bananen auch Seifenblasen zu gewinnen.

An der Hüpfburg standen die Kinder geduldig an, bevor sie die fünf Meter hohe Burg erklimmen konnten und an der anderen Seite wieder herunter rutschten. Viele Mädchen und Jungen ließen sich kunstvoll und kreativ schminken.

Ein weiterer Höhepunkt war das spannende Kasperle-Theater, bei dem ein  „Feuerteufel” sein Unwesen trieb. Er konnte jedoch mit  Unterstützung der eifrigen  kleinen Zuschauer belehrt werden.

Der Umwelt zuliebe

Ein umfangreiches Kuchenbuffet, Bratwurst, Fleisch und Pommes sorgten neben  erfrischenden Getränken für das leibliche Wohl und Dank  vieler helfenden Hände waren die Tische reichlich gedeckt. Und das auch noch, ohne überflüssigen Müll zu produzieren, denn zum ersten Mal hat die  Feuerwehr bei  diesem Fest mit Mehrweggeschirr gearbeitet,   was zusätzliche Helfer für den Abwasch und Geschirrtransport erfoderte. Doch der Umwelt zuliebe wurde das gerne übernommen und kam bei den Gästen sehr gut an.

Dramatische Explosion

Spannend und dramatisch waren die Vorführungen einer „Fett-Explosion”. Beeindrucken was eine kleine brennende Pfanne mit Fett für explosive Ausmaße annimmt, wenn man diese mit nur einer kleinsten Wassermenge löschen will. Große Augen machten da nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen gingen ein Stück zurück und waren fassungslos, was für eine Explosion das mit sich zieht. Feuerwehrfrau Petra Müller erklärte dazu alles genauestens und gab unter praktischer Vorführung von Feuerwehrmann Ivo Dwornik Erklärungen, wie man in solch einem Fall richtig handeln sollte.

Für musikalische Stimmung sorgten „Thorsten und Tewe” bis spät in den Abend, denn die sommerlichen Temperaturen luden zum Tanzen unterm Sternenhimmel ein.

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