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In Wyk : Tolles Fest trotz „Jahrmarktswetter“

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Besucher des Föhrer Volksfestes ließen sich vom Regen nur vorübergehend abhalten. Die Haupattraktion war das neue Fahrgeschäft „The Beast“.

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erstellt am 23.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Wenn auf einen beim Wyker Jahrmarkt Verlass ist, dann auf „Wettergott“ Petrus: Es mag in den Tagen davor noch so stabil trocken oder nass, warm oder kalt gewesen sein, pünktlich zu Beginn des Wyker Volksfestes setzt alle Jahre wieder das gleiche Wetter ein, ein bunter Mix aus Regenschauern und Sonne. So war es auch dieses Mal. Am Freitag, pünktlich zur Eröffnung des bunten Treibens auf dem Heymannsplatz, machten die Regenwolken der Sonne Platz, am Sonnabend und Sonntag wurden Schausteller und Besucher dann immer wieder ordentlich nass. „Dadurch blieben vor allem am Sonnabend die Umsätze hinter den Erwartungen zurück“, berichtete Schausteller-Chef Jörn Hansen. „Aber ich hoffe trotzdem, dass wir mit einem blauen Auge davon kommen werden“.

Denn auch wenn die Besucher im Regen nicht ganz so lange auf dem Volksfest verweilten, sie kamen. Und kaum hatten die Wolken sich gestern am Spätnachmittag verzogen, herrschte wieder Hochbetrieb. Da waren etliche Föhrer schon den dritten Tag auf der Festmeile unterwegs – mal mit der Firma, mal mit Freunden, mal mit der Familie. Die Menschen bummelten, schlemmten, trauten sich in das eine oder andere Karussell, versuchten ihr Glück an Schieß- und Losbuden und freuten sich, alte Bekannte wiederzutreffen. Denn traditionell reisen zum Wyker Jahrmarkt auch Festlands-Föhrer an. „Alle unsere Kinder kommen und ich muss morgen für zwölf Leute kochen“, erzählte eine Insulanerin am Freitag, strahlte und ließ sich vor dem großen Ansturm noch eine Fest-Pizza schmecken.

Die Haupt-Attraktion in diesem Jahr war „The Beast“, das neue Fahrgeschäft, in dem die Passagiere kopfüber hängend über dem Festplatz kreisen. Ständig standen staunende Festbesucher vor dem Ungetüm, von denen einige zugaben, dass ihnen schon vom Zusehen schlecht würde, während andere entspannt und vergnügt nach der rasanten Fahrt der Gondel entstiegen. „Aber es war schon verdammt anstrengend“, bekannte ein nicht mehr ganz junger Insulaner, „ich musste die Augen die ganze Zeit geschlossen halten, sonst wäre es nicht gegangen“.

An keinem Jahrmarkts-Sonntag fehlen darf das große Feuerwerk. Um Punkt 20 Uhr stieg die erste Rakete über dem Festgelände auf, gut zehn Minuten tanzten die bunten Lichter am Föhrer Nachthimmel, bis sie wieder vom Blitzen und Blinken der Buden und Fahrgeschäfte abgelöst wurden.

Auch heute besteht noch einmal Gelegenheit zum Jahrmarktsbesuch auf dem Heymannsplatz, und sicher werden auch dann noch einige Nimmersatte es so halten wie Lisa am Eröffnungstag. Schon bei der ersten Runde im „Break Dancer“ war die Föhrer Schülerin dabei und sechs Stunden später tobte sie mit ihrer Freundin immer noch über das Festgelände. „Immer noch, nicht wieder“, betonte sie und grinste breit.

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