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Insel-Bote

14. Dezember 2017 | 11:12 Uhr

In Wyk : Toller Auftakt der tollen Tage

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Schon zur Eröffnung des Hafenfestes herrschte Hochbetrieb. Heute ist der Höhepunkt mit dem großen Musikfeuerwerk „Föhr on Fire“.

von
erstellt am 12.Aug.2017 | 12:51 Uhr

Ungewohntes Bild am Föhrer Binnenhafen gestern am frühen Nachmittag: Wo das Hafenfest in anderen Jahren erst langsam in Gang kam, herrschte dieses Mal bereits von Anfang an großer Trubel. „Das lag bestimmt am Freibier“ ist Tourismus-Chef Jochen Gemeinhardt überzeugt. Denn zum ersten Mal seit Jahren gab es wieder eine offizielle Festeröffnung und zu der hatte Gemeinhardt den Besuchern eine Runde Bier spendiert. „Das war nach einer Viertelstunde alle“, freut er sich.

Der Andrang war sicher nicht nur dem Bier, sondern auch dem Wetter zu verdanken. Wolkig, kühl, aber trocken – da war der Festbummel am Nachmittag eine willkommene Alternative zum Strandkorb. Stände zum Stöbern, Kaufen und Schlemmen zogen die Besucher an, denen viel Altbekanntes, aber auch einiges Neue geboten wurde. Neu in diesem Jahr waren die Zauberkunststücke des Magiers Ralf Gagel. Gagel, der sonst auf der Bühne des Kurgartensaals auftritt, machte jetzt das ganze Hafengelände zur Bühne und unterhielt die Festbesucher mit seinen Tricks. Neu auch das Musikprogramm, das am Eröffnungsnachmittag mitKonzerten der Hafenfest-Stammgäste „Timmerhorst“ und der Föhrer Band „Cruisin for a Bruisin“ deutlich vielseitiger war, als in den zurückliegenden Jahren.

Hafenfest-Neulinge sind die Mitglieder der Band „Live and Famous“, die am Abend für Stimmung sorgte, und die Band „Zack Zillis“, die Silvester 2014 bereits am Sandwall gespielt hatte.

Heute wird es dann wieder den ganzen Tag Spaß und Musik am Hafen geben. Man kann die Fahrzeuge der Wyker Feuerwehr und des Föhrer Oldtimerclubs bewundern und um 18 Uhr wieder beim Entenrennen wetten.

Gespannt sind viele bereits auf das Feuerwerk, das um 22.40 Uhr wieder der Höhepunkt des Hafenfestes sein soll. Elfmal hatte der Kasseler Feuerwerkskünstler Joachim Schon dem Publikum mit seinen atemberaubenden Shows Gänsehaut verpasst. „Der hat das immer großartig gemacht“, so Jochen Gemeinhardt, „doch nach so vielen Jahren wollen wir den Besuchern mal was anderes bieten“. Und so wird dieses Mal Mirco Lorkoswki vom „Feuerwerksdepot Nord“ in Lübeck für das Himmelsspektakel verantwortlich sein, das eine Viertelstunde lang den Föhrer Nachthimmel erleuchten soll. „Das wird eine sehr schöne, emotionale Choreografie“ verspricht Lorkowski, der bereits zwei Mal die Lasershows am Gründonnerstag an der Mittelbrücke inszeniert hatte. Für die Tontechnik ist jetzt das Team des Föhrers Steffen Radtke zuständig, und auch hier wird es eine Neuerung geben. Standen bisher zwei hohe Lautsprechertürme am Hafenstrand, so soll es jetzt insgesamt fünf Türme geben, um dem Publikum auf einer größeren Strecke den vollen Musikgenuss zu ermöglichen. „Einer davon wird auf den Sandwall ausgerichtet, weil da auch immer viele Zuschauer stehen“, kündigt Jochen Gemeinhardt an. Wie in den Vorjahren wird das Feuerwerk von der „Catjan“ aus abgeschossen, die vor dem Hafenstrand liegt.

Wegen des Feuerwerks wird die Straße zum Hafen heute von 19 bis 23.30 Uhr ab der Kreuzung L214/Koogskuhl gesperrt. Die An- und Abfahrt zu den Fähren ist trotzdem möglich. Von der Hafenstraße kann auf die L214 in dieser Zeit nur in Richtung Stadt abgebogen werden. Die Veranstalter empfehlen den Feuerwerks-Besuchern, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Nach dem Spektakel fahren Busse der Linien 1 und 2 um 23.15 und 0.15 Uhr ab der Haltestelle „Wyk Gewerbegebiet“ ohne Stadtrunde in Richtung Föhr-Land. Für Gäste vom Festland gibt es wieder eine Fährverbindung nach Dagebüll mit Zuganschluss nach Niebüll. Die Fähre fährt aber eine halbe Stunde früher, als bisher, und legt bereits um 23.30 Uhr ab. Amrumer können ebenfalls um 23.30 Uhr mit der „Hauke Haien“ die Rückfahrt nach Wittdün antreten.

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