zur Navigation springen

Oldsumer Pferdenacht : Tolle Show nach langem Training

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Nach vier Jahren fast schon Kult: Der Föhrer Reiter-Nachwuchs präsentierte vor mehr als 400 Zuschauern sein Können

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2015 | 09:00 Uhr

„Wenn in Toftum die rote Sonne hinterm Maisfeld versinkt, dann ist wieder die Pferdenacht.“ Bereits zum vierten Mal hat sich die Sonne an dieses Motto von Jutta Nickelsen und ihren Reitkindern gehalten und das Gelände unterhalb der Kreisstraße in ein romantisches Abendlicht getaucht.

Diese Veranstaltung ist dem Wunsch entsprungen, das reiterliche Können einmal Interessierten präsentieren zu können. Und im Verlauf von nur vier Jahren fast zu einer „Kult-Schau“ geworden, die nicht nur von den Verwandten der Akteure besucht wird, die sich über die Fortschritte ihrer Kinder informieren möchten. Mehr als 400 Schaulustige hatten sich zur Toftumer Pferdenacht auf den Weg gemacht, mit der Folge, dass in Oldsum während der Veranstaltung fast kein Durchkommen mehr möglich war.

Die Pferdefreunde säumten das Reitgelände, das wenige Tage zuvor noch unter Wasser gestanden hatte. Doch dank des sandigen Bodens und des Einsatzes von Jutta Nickelsen und ihren Helfern fanden die Reiterinnen an ihrem großen Tag dann doch ein optimales Gelände vor. „Wir waren alle recht aufgeregt“, schildert Jutta Nickelsen die Gemütverfassung ihrer Reitkinder, mit denen sie schon seit Wochen intensiv am Programm gefeilt hatte.

Insgesamt 28 Reiterinnen präsentierten dann in verschiedenen Gruppen nicht nur Dressur-Quadrillen, sondern zeigten auch fulminante Springvorführungen, die die Zuschauer fast zum Luftanhalten zwangen. Dabei wurde deutlich, dass sich das unermüdliche Training im Vorfeld gelohnt hat. Zum ersten Mal dabei war auch eine Gruppe erwachsener Reiterinnen. Sie waren zwar im Vorfeld stark vom Lampenfieber geplagt worden, konnten dann aber unter Leitung ihrer Reitlehrerin das Publikum von ihrem Können überzeugen.

Mit Hark Jensen und seinen drei Gespannen war in Toftum eine weitere Facette des Pferdesports vertreten. Er demonstrierte beim Kegelfahren, was beim Kutschieren möglich ist, wenn Pferde und Fahrer sich verstehen und vertrauen.

Zum Finale wurden alle Aktiven – Reiterinnen und Kutschenfahrer – zu einer Ehrenrunde auf die Reitbahn gebeten. „Es war wirklich eindrucksvoll, 32 Pferde hintereinander zu beobachten“, kommentierte Jutta Nickelsen abschließend, um darauf zu verweisen, dass sie und die Akteurinnen sich jetzt erst einmal vom Dauerstress erholen müssen. „Die nächste Pferdenacht ist noch so weit weg“, meinte sie, um allerdings festzustellen, dass so ein Jahr rasend schnell vorbeigehen kann und die Vorbereitungen für die fünfte Toftumer Pferdenacht rascher kommt, als es erwartet wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen