Oevenum auf Föhr : Tödlicher Verkehrsunfall

Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren von Oevenum und Wyk im Einsatz.
1 von 3
Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren von Oevenum und Wyk im Einsatz.

Ein Kleinbus und ein PKW stießen in Höhe der Alten Meierei zusammen. Dabei starb ein 56-jähriger Föhrer.

von
30. Juni 2014, 15:15 Uhr

Es war einer der Unfälle, die den Einsatzkräften noch lange in den Knochen stecken. Bei einer Kollision, an der drei Fahrzeuge beteiligt waren, kam heute Nachmittag ein 56-jähriger Mann ums Leben. Gegen 15.30 Uhr ereignete sich der Unfall auf der L214, in Höhe der Alten Meierei. Wie die Polizei berichtet, wollte   ein mit sieben Personen besetzter Kleinbus der Paritätischen Werkstätten, der aus Alkersum kam,  nach Oevenum abbiegen und übersah einen entgegenkommenden Opel Zafira.    Der Kleinbus traf den Opel im hinteren Bereich.  Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Zafira  gedreht und schleuderte in einen BMW,  der hinter dem Bus  fuhr. Dessen Insassen und die BMW-Fahrerin  wurden   nur   leicht verletzt.

Der  Opelfahrer wurde in seinem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Wyker Feuerwehr aus dem Auto herausgeschnitten werden. Der Mann, der auf Föhr-Land wohnte,  verstarb noch an der Unfallstelle.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei mit insgesamt über 80000 Euro beziffert.     Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Landesstraße  bis ungefähr 16.45 Uhr voll gesperrt.

Nach dem Rettungsdienst waren Mitglieder der Oevenumer Feuerwehr  als erste am Einsatzort eingetroffen. Über Sirenen, die weit über die Insel schallten, waren sie alarmiert worden. „Wir waren mit zehn Mann vor Ort“, berichtet Oevenums Wehrführer Timo Paulsen, dessen Männer beim Abtransport der Verletzten und bei den Aufräumarbeiten halfen. Außerdem waren sie zur Verkehrssicherung eingesetzt und leiteten den Verkehr weiträumig um die Unfallstelle herum.

Zu der war auch der Rettungshubschrauber gekommen. Er landete dierekt auf der Fahrbahn der L214.

Die Bergung des Opelfahrers übernahmen Wyker Feuerwehrleute mit ihren Spezialgeräten. „Wir haben ihn dann an den Rettungsdienst übergeben“, berichtet Wyks Wehrführer Kai Sönnichsen. Der Mann sei  im Rettungsfahrzeug verstorben.  Sönnichsen war  mit zwölf Leuten zur Unfallstelle geeilt.  Die Feuerwehrleute unterstützten nicht nur die Rettungsarbeiten,  sie mussten auch ausgelaufenes Öl binden. „Die Zusammenarbeit zwischen der Wyker und der Oevenumer Feuerwehr lief hervorragend“, bilanziert Kai Sönnichsen.

Der genaue Unfallhergang ließ sich gestern nur anhand von Spuren rekonstruieren, berichtet der stellvertretende Leiter der Wyker Polizeistation, Michael Lorenzen. Heute soll ein Sachverständiger die Unfallstelle und die zerstörten Fahrzeuge  untersuchen. Lorenzen und sein Team wurden gestern durch Beamte des Polizeiautobahnreviers Nord unterstützt. Die  befanden sich zufällig zu einer Alkohol- und Drogenkontrolle auf der Insel.pk

 

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen