Das Warten geht weiter: : Taufe der „Norderaue“ erneut verschoben

<p>Die Reederei hofft, dass das Schiff im Juni getauft werden kann.</p>

Die Reederei hofft, dass das Schiff im Juni getauft werden kann.

Die Wyker Dampfschiffs-Reederei muss sich weiter gedulden: Der Auslieferungstermin der neuen Doppelendfähre kann erneut nicht eingehalten werden.

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27. März 2018, 11:45 Uhr

Die Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) muss sich mit der Taufe der neuen Doppelendfähre „Norderaue“ weiter gedulden. Der Termin, der ursprünglich für den Jahreswechsel vorgesehen und dann auf Ostern verschoben worden war, kann erneut nicht eingehalten werden.

Bei der Reederei gehe man davon aus, dass die Taufe nun Anfang Juni stattfinden wird, sagt WDR-Geschäftsführer Axel Meynköhn (Foto). Seit Anfang März befinde sich die „Norderaue“ in der finalen Ausrüstungsphase, heißt es dazu auf der Homepage der Reederei. Die letzten Ausrüstungs- und Einrichtungsteile würden an Bord montiert und parallel alle technischen Systeme an Bord abgenommen. Laut Peter Hackmann, dem Pressesprecher der Neptun-Werft, soll in den nächsten Tagen mit der Probefahrt begonnen werden.

Das Problem sei weiterhin die weltweite Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen, sagt der WDR-Chef. Die sei aktuell riesig und die Rostocker Neptun-Werft, die das Schiff baut, ausgelastet. Ärgerlich ist die Entwicklung für die Reederei insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Neptun-Werft Mitte des vergangenen Jahres sogar einen Auslieferungstermin in Aussicht gestellt hatte, der drei Monate vor dem ursprünglichen im Februar 2018 gelegen hätte. „Nun bewegen wir uns im Bereich der Konventionalstrafe, das ist nicht das, was wir gewollt haben“, so Meynköhn.

Die Fahrgäste seien von dem Aufschub nicht betroffen, sagt Axel Meynköhn: „Auf den Fährfahrplan wird sich die Verzögerung nicht auswirken. Bis zum Juni ist die alte Rungholt im Fahrplan gesetzt, ab dann erwarten wir spätestens den Einsatz des neuen Schiffes.“

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