orientierungshilfe : Tag des Berufes hat sich etabliert

Hautnah konnten die Schüler das Handwerk erleben.
Hautnah konnten die Schüler das Handwerk erleben.

Zum zweiten Mal hatten die Eilun-Feer-Skuul in Kooperation mit der Föhr-Amrumer Bank und der Ortshandwerkerschaft zum „Tag des Berufes“ geladen. Wiederum erfolgreich, denn 20 Firmen waren der Einladung gefolgt.

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04. März 2014, 10:10 Uhr

Zum zweiten Mal hatten die Eilun-Feer-Skuul in Kooperation mit der Föhr-Amrumer Bank und der Ortshandwerkerschaft zum „Tag des Berufes“ geladen. Wiederum erfolgreich, denn 20 Firmen waren der Einladung gefolgt, darunter zehn, die bei der Premiere im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren.

Zirka 300 Schüler aus den achten bis elften Klassen konnten sich über die Bereiche Handwerk und Dienstleistung sowie über soziale Berufe informieren. Ebenfalls dabei Olaf Behrmann von der Kreishandwerkerschaft Nordfriesland Nord und Claus Holzmeier, Oberstudienrat der Beruflichen Schule in Niebüll, bei denen sich die Schüler bestens mit übergreifenden Informationen versorgen konnten.

Auch in diesem Jahr wurde deutlich, dass viele Schüler sich unter den möglichen Berufen wenig vorstellen können und von der Vielzahl des Angebots eher verunsichert sind. Eine Erkenntnis, die die Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht, die, wie Carl Wögens, Leiter der Eilun-Feer-Skuul, in seiner Begrüßung betonte, den Schülern als Berufsorientierung die wirtschaftliche Wirklichkeit nahe bringen und sie auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten soll.

Dies noch besser zu gewährleisten, hatte man nach den Erfahrungen der ersten Veranstaltung seine Hausaufgaben gemacht. So diente ein Laufzettel, von Organisator Daniel Brauer konzipiert, den Schülern als Leitfaden und „Türöffner“. Denn es sei bei der Premiere auffällig gewesen, so Brauer, dass viele Schüler sich nicht getraut hätten, die Stände zu besuchen und Fragen zu stellen. Der Fragebogen, gleichsam als Auftrag, mache diesen Schritt leichter. „Die Schüler haben es heute angesichts der Masse an Ausbildungsberufen schwerer, viele sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht“, so Brauer, folglich brauchen sie Unterstützung,

Zudem wurden in diesem Jahr auch die Eltern eingebunden, und man habe versucht, erläuterte der Lehrer für Englisch, Geschichte und Wirtschaft/Politik, auch soziale Berufe zu präsentieren. Ein ausdrücklicher Wunsch der Schüler, dem mit dem Berufsbild der Altenpflege (Johanneshaus) und des Erziehers (Hamburger Kinderkurheim) Rechnung getragen wurde. Und mit Dr. Joachim Wulf stellte sich auch ein Arzt den Fragen, der für diesen Vormittag eigens seine Praxis geschlossen hatte.

Von der Resonanz zeigten sich alle „Aussteller“ angetan. Und wie im vergangenen Jahr, hoffen die Initiatoren auch nach der zweiten Auflage auf Praktika oder Ausbildungsverträge, die diese Veranstaltung hoffentlich nach sich zieht.

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