Sturmwarnung: Kreuzfahrer sagt Insel-Besuch ab

 Foto: Hapag-Lloyd
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11. September 2011, 08:10 Uhr

Föhr/amrum | "Da sollen wir zum ersten Mal ein Kreuzfahrtschiff bekommen, und nun wird das nichts" - nicht nur Heiko Litschke von der Wyker Dampfschiffs-Reederei war gestern enttäuscht, auch der Föhrer Tourismus-Chef Armin Korok war traurig über die Absage, wenngleich er Verständnis für die Entscheidung der Reederei Hapag Lloyd äußerte. Die hat gestern Mittag entschieden, dass ihr Luxusdampfer "Bremen" nicht, wie eigentlich geplant, morgen vor den Inseln Amrum und Föhr den Anker werfen wird. Grund ist eine Sturmwarnung. Für Dienstag sind Windstärken bis neun und vier Meter hohe Wellen angekündigt. Bei diesen Bedingungen könnten die Passagiere nicht, wie eigentlich geplant, zu Landausflügen auf den Inseln ausgebootet werden. "Das wird nix", so Litschke. Die "Bremen" wird nun statt der Nord- die Ostsee ansteuern. Korok hofft, dass der Kreuzfahrer das nordfriesische Wattenmeer ein anderes Mal besuchen wird. "Der Fahrplan für nächstes Jahr steht schon, aber vielleicht wird es ja 2013 was", so der Tourismus-Chef.

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