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Neue Erdkabel : Stürme konnten dem Stromnetz nichts anhaben

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Schleswig-Holstein Netz investierte rund 1,1 Millionen Euro in die Versorgungszuverlässigkeit auf Föhr. Das hat sich bei den Unwettern im Januar bereits bewährt.

Aufgrund der Erfahrungen aus den Orkanen „Xaver“ und „Christian“ im Jahr 2013 hat die Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) zwei Mittelspannungs-Freileitungen auf Föhr durch Erdkabel ersetzt. „Rund 550  000 Euro haben wir in die Verkabelung der Strecken zwischen Boldixum und Oevenum und zwischen Utersum und Süderende investiert“, berichtet Sönke Nissen, Leiter des für Föhr zuständigen Netzcenters in Niebüll, „Mit dieser Investition konnten wir nicht nur die Versorgung auf Föhr besser gegen Stürme absichern, wir konnten auch gleichzeitig die Versorgung von Amrum zuverlässiger machen“. Dies habe sich aktuell bei den Stürmen „Elon“ und „Felix“ im Januar gezeigt, bei denen es auf Föhr und Amrum zu keinen Stromunterbrechungen kam.

Weitere 550  000 Euro investierte SH Netz im vergangenen Jahr in die turnusmäßige Modernisierung des Stromnetzes in Wyk. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden elf Ortsnetzstationen und rund 7000 Meter Mittel- und Niederspannungskabel ersetzt. SH Netz investiert regelmäßig in die Erneuerung ihrer Stromnetze und technischen Anlagen. Dabei stellt dass Seeklima auf den Nordseeinseln eine besondere Herausforderung dar. „Alle technischen Anlagen wie Umspannwerke, Ortnetzstationen und Schaltanlagen, die wir auf den Nordseeinseln einsetzen, altern aufgrund des Seeklimas deutlich schneller als auf dem Festland“, erläutert Sönke Nissen. „Damit ist nicht nur der Wartungsaufwand höher, sondern sie müssen häufiger erneuert werden.“

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erstellt am 05.Feb.2015 | 16:15 Uhr

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