Auf Föhr und Amrum : Stromausfall durch „Grillkaninchen“

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Gegen 5.30 Uhr war es zu Problemen in dem Umspannwerk auf dem Festland gekommen, von dem aus der Strom per Seekabel nach Föhr und von dort nach Amrum geleitet wird.

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17. April 2018, 08:30 Uhr

Die meisten Insulaner dürften den Stromausfall, der am frühen Montagmorgen beide Inseln betraf, verschlafen haben, einige wurden wach, weil ihre Telefone beim Versuch, Kontakt zur Basisstation zu bekommen, piepten. Gegen 5.30 Uhr war es zu Problemen in dem Umspannwerk auf dem Festland gekommen, von dem aus der Strom per Seekabel nach Föhr und von dort aus weiter nach Amrum geleitet wird.

Wie der Pressesprecher des Netzbetreibers Schleswig-Holstein Netz AG, Ove Struck, berichtet, war ein Trafo ausgefallen und es musste auf einen Ersatztrafo umgeschaltet werden. Auf Föhr sei der Strom dann bereits nach zehn Minuten, auf Amrum nach einer Viertelstunde wieder da gewesen.

Eine kuriose Ursache des Ausfalls entdeckten die Mitarbeiter der Netz AG: „Auf dem Trafo lag ein halbes Kaninchen“, berichtet Ove Struck. Offenbar habe ein Greifvogel seine Beute ausgerechnet über dem Umspannwerk fallen lassen und den Trafo dabei so unglücklich getroffen, dass die Isolation aufgehoben wurde und es zu einem Kurzschluss kam.

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