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letzter Teil unseres Jahresrückblicks : Streit und stürmische Zeiten

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Jahr 2013 auf den Inseln Föhr und Amrum – die Ereignisse von August bis Dezember.

von
erstellt am 17.Jan.2014 | 15:30 Uhr

Großer Festtag in Oevenum: Am 10. August wurden das neue Spritzenhaus und der idyllische Park davor eingeweiht.

Auch 2013 schwelte wieder über Monate der Streit um die Tourismus-GmbH. Die Stadt Wyk hatte schon Ende 2012 mit Wirkung zum Jahresende 2013 den Gesellschaftsvertrag mit der gesamtinsularen Marketing-Organisation aufgekündigt, weil sie sich gegenüber den Landgemeinden benachteiligt fühlte. Im August legten die Stadtvertreter nach und kündigten auch den Dienstleistungsvertrag mit der FTG. Doch nach der Drohung aus Kiel, dass Wyk bei einem Austritt aus der FTG keine Landeszuschüsse mehr bekommen wird, ruderten die Stadtvertreter zurück. Sie verschoben die Kündigungen um ein Jahr und kehrten an den Verhandlungstisch mit Föhr-Land zurück.

Ein weiteres Dauerthema war 2013 der geplante Hotelbau am Südstrand, dessen für den Februar 2013 angekündigter Baubeginn bis jetzt immer wieder verschoben wurde. Und auch um den Betreiber gab es Verwirrung. Im April wurde bekannt, dass die vom Investor bereits 2012 genannte Lindner-Gruppe sich noch gar nicht für Wyk entschieden hatte, im September präsentierte der Bauunternehmer dann Steigenberger als Betreiber. Die Sprecherin dieser Hotelkette bestätigte aber lediglich, dass man verhandle.

Er ist bis heute in aller Munde. Am 28. Oktober tobte der Orkan „Christian“ über den Inseln und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Vor allem in den Föhrer und Amrumer Wäldern richtete der Sturm großen Schaden an. Doch auch die Gebäudeversicherer müssen tief in die Taschen greifen: Fassadenschäden und abgedeckte Dächer gab es zuhauf.

Kaum hatten die Insulaner sich von „Christian“ erholt, kam im Dezember der nächste Orkan. Bei „Xaver“ machten den Verantwortlichen vor alem die angekündigten hohen Wasserstände Sorgen. Doch die Sturmfluten – immerhin drei hintereinander – liefen relativ glimpflich ab. An der Amrumer Odde und in Utersumer gab es allerdings wieder massive Sandverluste.

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