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Streik - Nichts geht mehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Brunsbüttel | Schleusen geschlossen: Auf dem Nord-Ostsee-Kanal geht fast nichts mehr. Seit gestern streiken die Schleusen mitarbeiter in Brunsbüttel. Folge: Die knapp 100 Kilometer lange künstliche Wasserstraße ist für Schiffe blockiert. Solange die großen Schleusen bestreikt werden, können große Schiffe den Kanal nicht passieren, nur Sportboote und kleinere Binnenschiffe kommen durch. Betroffen vom Streik waren auch die von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) betriebenen Fähren über den Kanal bei Fischerhütte, Oldenbüttel und Hohenhörn. Hintergrund des Ausstandes ist die geplante Umstrukturierung der WSV in Deutschland, bei der nach Verdi-Angaben bundesweit rund 3000 der 12 000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. Mit den Streiks will die Gewerkschaft einen Tarifvertrag zur rechtsverbindlichen Absicherung der Beschäftigten erreichen. Massive Kritik am Streik übte die Initiative Kiel-Canal: "Damit unterminiert die Gewerkschaft den Ruf des Nord-Ostsee-Kanals als zuverlässigen Wasserweg."

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