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blaujacken : Stellvertretende Amtswehrführer vereidigt

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Klaus-Peter Ottens und Petra Müller sind Amrums oberste Brandschützer. Bei der Dienstversammlung der Feuerwehrchefs überreichte Amtsdirektorin Renate Gehrmann die Urkunden.

Amtsdirektorin Renate Gehrmann nutzte die Amrumer Wehrführerdienstversammlung für die offizielle Vereidigung von Amrums stellvertretenden Amtswehrführern. Bereits im Februar hatten die Mitglieder der Insel-Feuerwehren Amtswehrführer Joachim Christiansen und dessen Stellvertreter Hauke Brett (beide Föhr) sowie Klaus-Peter Ottens und Petra Müller (Amrum) für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt beziehungsweise neu gewählt.

„Es ist schön, dass die Vereidigung in diesem offiziellen Rahmen stattfinden kann und nicht im Büro des Amtes abgehalten werden muss“, so Gehrmann, die ihre Freude darüber ausdrückte, dass mit Petra Müller in den Reihen der Feuerwehren weiterhin eine Frau Verantwortung übernimmt. Die Konstellation mit drei Stellvertretern habe sich in der letzten Wahlperiode gut bewährt und eine gute Zusammenarbeit mit sich gebracht.

Klaus-Peter Ottens lobte die Kooperation der Amrumer Wehren und deren Fähigkeit, auch im Falle unterschiedlicher Sichtweisen kameradschaftlich zusammenzuarbeiten. Gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, zeichne die Beteiligten in solchen Situationen besonders aus. Auch sei das Engagement der Kameraden, sich aus- und fortbilden zu lassen, in diesem Jahr erfreulich hoch gewesen. Nicht zuletzt die feudale Ausstattung der Inseln Föhr und Amrum mit Ausbildern des Kreises sichere eine individuelle Absprache vor Ort.

Notärztin Dr. Claudia Derichs und Rettungsdienstleiter Andreas Zawieja bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in medizinischen Notfällen und boten die Auffrischung der bestehenden Zusatzausbildung in einer erweiterten Ersten Hilfe an. „Es ist wichtig, dass wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen“, so Derichs. Vielmehr gelte es, die erlangten Kenntnisse zu erhalten und den neuen Kameraden den gleichen Ausbildungsstand zu ermöglichen. Diese Zusatzausbildung kam im vergangenen Jahr den Amrumer Einsatzkräften zugute, als es galt, mehr als 30 verunglückte Kinder zu versorgen.

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