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Geburtshilfe auf Föhr : Statt Diskussionsbereitschaft klare Ansagen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Landrat Dieter Harrsen war heute Gast im Amtsausschuss. Dort machte er klar, dass er weitere Geburten in der Wyker Klinik nicht dulden will.

Der Tagesordnungspunkt, zu dem Landrat Dieter Harrsen heute den Föhr-Amrumer Amtsausschuss besuchte, lautete „Zukunft des Klinikums Nordfriesland“. Doch er sei auch wegen der Schließung der Föhrer Geburtshilfeabteilung gekommen, so Harrsen, „allerdings nicht, um in den Rückspiegel zu gucken, sondern um in die Zukunft zu sehen“. Und so reagierte er auf die vielen Zuhörerfragen und -sorgen nicht mit Gesprächsbereitschaft, sondern mit klaren Ansagen: „Wer glaubt, dass wir die Geburtshilfe auf Föhr wieder aufmachen, der irrt“, erklärte der Landrat. Das Gutachten, das zur Schließung geführt habe, werde er nicht öffentlich machen, stellte Harrsen klar. Und drohte dann, dass der Kreißsaal, der derzeit noch für Notfälle bereitgehalten wird, komplett geschlossen werde, wenn es , wie im Januar geschehen, wieder vorkomme, dass Schwangere die Insel nicht rechtzeitig vor dem Geburtstermin verlassen und dann ihr Kind doch in Wyk zur Welt bringen. „Das ist eine ganz klare Ansage“, so Harrsen.

Über den Verlauf der Sitzung mit dem Landrat werden wir noch ausführlich berichten.

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erstellt am 04.Mär.2016 | 21:19 Uhr

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