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TSV Amrum : Starke Leistung der Tischtennis-Asse

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen erreicht das Herren-Team überraschend das Viertelfinale.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2016 | 08:30 Uhr

Die Herrenmannschaft der Amrumer Tischtennisspieler nahm im niedersächsischen Dinklage an den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen teil. Diese wurden vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) veranstaltet und vom Tischtennis-Verband Niedersachsen (TTVN) ausgerichtet.

Schon die Qualifikation für diesen Wettbewerb war für Philipp Joroch, Uwe Nöbel und Thomas Schwarz eine Überraschung, entsprechend gering war ihre Erwartungshaltung. Dennoch wurde das Überstehen der Gruppenphase und der damit verbundene Einzug ins Viertelfinale angepeilt.

Der Gegner am Auftakttag hieß TSV Amicitia Viernheim 1906/09 aus dem Süden Hessens. Mit 4:2 konnten sich die TSV-Sportler durchsetzen, nachdem Thomas Schwarz und Uwe Nöbel jeweils ein Einzel abgeben mussten. Philipp Joroch (zwei Einzel-Siege), Schwarz (Einzel) und Nöbel/Joroch im Doppel sorgten aber für einen Auftakt nach Maß.

Am Folgetag ging es gegen den VfL Börnsen, der dem Hamburger Tischtennis-Verband angehört, und die TTG Biebergemünd 1956 (Hessen). 4:1 hieß es am Ende – ein großer Schritt in Richtung Viertelfinale. Lediglich Uwe Nöbel hatte ein Einzel abgeben müssen.

Die Ernüchterung kam mit einer 1:4-Niederlage gegen Biebergemünd. Damit war noch offen, ob die Amrumer den Einzug ins Viertelfinale wirklich packen würden.

Im abschließenden Duell der Gruppenphase spielte der TSV gegen den Penkuner SV Rot-Weiß aus Mecklenburg-Vorpommern, der bis dato den letzten Tabellenplatz belegte. Hier wurde kein Satz abgegeben und die Insulaner gewannen überzeugend mit 4:0. Da auch das Parallelspiel aus TSV-Sicht gut verlief, zogen die Amrumer ins Viertelfinale ein. Von Losglück konnte nun allerdings keine Rede sein, denn als Gegner bekamen sie den Charlottenburger TSV (Berlin) zugewiesen. Am Ende unterlagen die Amrumer gegen den klaren Favoriten mit 1:4 und schieden aus dem Wettbewerb aus, nicht zuletzt aufgrund eines bärenstarken an Position eins gesetzten Spielers der Charlottenburger. Da die Verlierer der Viertelfinals keine Platzierungsspiele machten, teilten sich die insularen Tischtennis-Asse am Ende mit drei anderen Mannschaften den fünften Platz. Am Ende überwog die Freude über das starke Abschneiden, auch wenn die Niederlage im Viertelfinale für einige Enttäuschung gesorgt hatte.

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