Japsand bei Hooge : Sportflugzeug setzt Notruf ab: Notlandung mitten im Wattenmeer

Ein Sportflugzeug muss notlanden. Der Pilot hatte zuvor einen Notruf abgesetzt. Niemand wurde verletzt.

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06. Juni 2016, 07:06 Uhr

Hooge | Zu einem „Luftnotfall über See“ sind am Sonntagnachmittag Marine und Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf den Japsand im Wattenmeer ausgerückt. Auf dem der Hallig Hooge vorgelagerten so genannten Außensand war ein Sportflugzeug notgelandet. Zuvor hatte der Pilot einen Notruf abgesetzt. Die Einsatzkräfte konnten die Insassen und einen Hund unverletzt bergen. Sie wurden mit dem auf Helgoland stationierten SAR-Hubschrauber „Sea King“ nach Sylt transportiert, sagte Fregattenkapitän Norman Wald, Pressesprecher des Marine-Kommandos Rostock.

Ebenfalls zu Hilfe geeilt waren der in Niebüll stationierte Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ der DRF-Luftrettung und der auf Amrum beheimatete Seenotrettungskreuzer „Ernst Meier Hedde“.

Bei der Bergung der Maschine herrschte den Angaben zufolge kein Zeitdruck. Da der Japsand mit einem Meter Höhe über Normalnull höher als eine gewöhnliche Sandbank ist und derzeit ruhiger Seegang herrscht, stehe das Flugzeug hochwassersicher. Auch bestehe keine Gefahr, dass das Wasser verschmutzt werde. Der Japsand ist ungefähr drei Kilometer lang und zwei breit.

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