zur Navigation springen

Föhrer Ferienprojekt 2017 : Spiel und Spaß an der Strandkorbhalle

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auch in der 14. Auflage erleben Grundschulkinder eine tolle Woche mit vielen Ausflügen und Aktionen in Nieblum.

von
erstellt am 01.Aug.2017 | 12:30 Uhr

Auch in seiner 14. Auflage bot das Föhrer Ferienprojekt Grundschulkindern, die in der schulfreien Zeit nicht verreisen können, ein unterhaltsames Freizeitprogramm. Attraktiv und kostenlos, ist das Projekt längst ein Erfolgsmodell – ermöglicht durch engagierte Betreuer, großzügige Unterstützung insularer Geschäftsleute und überaus aktive Eltern.

Unter der Obhut der Abteilung „Familie im Mittelpunkt“ (FIM) des Diakonischen Werkes, dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) Nordfriesland und der Lebenshilfe Sylt nehmen die Grundschulkinder traditionell in der ersten Ferienwoche die Nieblumer Strandkorbhalle in Beschlag. 50 waren es in diesem Jahr, womit die Obergrenze erreicht wurde. Aber: Alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden, sagt Bente Kruggel (FIM), niemandem musste abgesagt werden.

Kruggel ist seit drei Jahren dabei und hatte erstmals die Organisation übernommen. Gemeinsam mit Ilke Jensen und Pamela Plett (beide FIM) sowie Uwe Peterzumplasse (ASD) und Melitta Heise (Lebenshilfe Sylt) gestaltete sie das bunte Programm vor Ort. Und das konnte sich sehen lassen: So hatten die Kinder unter anderem bei einer Schatzsuche, Basteln mit Eltern, Nähen mit Eve Beiersdorf und Bernstein schleifen ihren Spaß. Außerdem stattete Claudia Werner mit den Vierbeinern aus ihrer Hundepension dem Gelände einen Besuch ab und Nadja Scherer, Schülerin des Gymnasiums der Eilun-Feer-Skuul, studierte täglich mit den begeisterten Kindern einen Tanz ein.

Besuche des Museums Kunst der Westküste, der Borgsumer Bowlingbahn, der Nieblumer Kerzenscheune, des Maislabyrinths und der Wrixumer Mühle rundeten das Angebot ab. Nicht zu vergessen der Besuch der Wrixumer Brandschützer, die den Kindern gemeinsam mit ehemaligen Ferienprojekt-Teilnehmern eine Besichtigung des Feuerwehrautos ermöglichten. Fünf dieser jugendlichen Helfer begleiteten die Woche, die sich, heute 15- bis 17-jährig, dem Projekt immer noch verbunden fühlen. „Wir brauchen immer noch ein bisschen Unterstützung“, zeigt sich Bente Kruggel für die Hilfe dankbar. Die Jugendlichen sperren die Straße ab, wenn die Kids mit dem Fahrrad unterwegs sind, oder sammeln kleine Gruppen um sich. „Es sind einfach ein paar Augen mehr, die alles im Blick haben.“ Überhaupt ist bei aller gewährten Freiheit die Organisation straff. So müssen sich die Kinder ab- und wieder anmelden, wenn sie etwa an den Strand gehen, und stets von Jugendlichen begleitet werden. Ansonsten ginge die Übersicht verloren, so Kruggel, „ich würde bei den vielen Kindern nicht mitkriegen, wenn einer mal weg ist“.

Diese Gefahr bestand in einer lauschigen Ecke direkt hinter der Strandkorbhalle nicht. Hier sind die Kinder jedes Jahr aufs Neue emsig damit beschäftigt, ein Baumhaus zu bauen. Und so wurde auch in diesem Jahr wieder an einer Hütte gewerkelt, und die Mädchen kümmerten sich um die „Inneneinrichtung“. Sogar mit einer Plane wurde das rustikale Eigenheim abgedeckt, denn die Kinder hatten vor, in ihren selbst erbauten vier Wänden zu übernachten. Am Ende allerdings entschieden sie sich selbst dagegen: Der Regen hatte sich trotz der Do-it-yourself-Überdachung seinen Weg ins Innere gesucht. Das tat allerdings dem Höhepunkt der Woche, dem traditionellen Grillfest mit den Eltern am finalen Abend mit anschließender Übernachtung in der Strandkorbhalle keinen Abbruch.

Die Organisatorin ist mit ihrem Einstand rundum zufrieden. Bereits der Elternabend im Vorfeld sei sehr gut besucht und rege genutzt worden, um eigene Ideen beizusteuern. Auch darüber hinaus stellt Kruggel den Eltern ein tolles Zeugnis aus, die sich wie schon in den vergangenen Jahren während der Vorbereitungen stark beteiligt und in der Projektwoche aktiv mitgeholfen hätten. Davon profitiert haben einmal mehr die kleinen Hauptpersonen und entsprechend positiv fällt das Fazit Bente Kruggels aus: „Ein gelungenes Projekt, mit müden und zufriedenen Kindern am Ende“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen