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Beim Wyker Strand : Spaß für kleine und große Kinder

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Hinter der ehemaligen Südstrand-Kurverwaltung gibt es jetzt einen Wasserspielplatz. Außerdem wurden dort Trimm-Geräte für Senioren aufgestellt.

„Die Kinder werden, nachdem sie hier gewesen sind, unter Garantie nass und verschmutzt nach Hause kommen“. Sachkundig beobachtete Annemarie Linneweber, Vorsitzende des Wyker Hafenausschusses, das Treiben am Wasserspielplatz im Wäldchen bei der früheren Kurverwaltung am Südstrand. Zwar wurde der im Rahmen der Besichtigungstour, an der außerdem Bürgermeister Paul Raffelhüschen, Margrit Christiansen und Dagmar Oldsen vom Seniorenbeirat sowie Ulrich Koch, der Chef des Hafenbetriebes, teilnahmen, offiziell in Betrieb genommen. Doch dieser Platz, der unter der Regie des Hafenbetriebes entstanden ist, wurde, was die Buddelspuren im Sand bewiesen, auch ohne den „Segen“ der Politiker bereits intensiv benutzt.

Der Wasserspielplatz kam auf Initiative der SPD-Fraktion zustande. Aber die Anlage im Wäldchen, dass für diesen Zweck gründlich durchforstet wurde, besteht nicht nur aus dem „Matsch-Gelände“ für Kinder. Außerdem wurde dort ein „Seniorenspielplatz“ installiert. Sieben Bewegungsgeräte, nicht nur für Senioren, sind als Parcours aufgebaut, und laden zur Stärkung der Muskeln ein. Margrit Christiansen ist die „Mutter“ dieser Trimm-Dich-Idee, die vom Seniorenbeirat in den Hafenausschuss eingebracht wurde. Dabei lenkt sie die Aufmerksamkeit auf die Beschilderung, die in extra großer Schrift die Wirkungsweise der einzelnen Geräte erläutert.

Nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen wird an diesem Ort auf einem knapp einen Hektar großen Areal der Spieltrieb geweckt. Aus einem eigens dafür gebohrten, etwa 20 Meter tiefen Brunnen wird das Wasser zum Spielgerät heraufgepumpt, um dann auf verschiedensten Wegen, die mit Sperren geregelt werden können, wieder im Sand zu versickern. Ulrich Koch, der auf diesen Brunnen sichtlich stolz ist, verwies auf den Vorteil dieser Lösung: „Das Wasser läuft nicht die ganze Zeit, sondern nur in den Momenten, in denen die Kurbel gedreht wird“. Auch kann Koch auf die Aussage des Wasserbeschaffungsverbandes verwiesen, dass dieses Wasser absolut sauber ist.

Nachdem die offiziellen Besucher sich am Wasserspielplatz ausgetobt hatten, absolvierten sie eine Besichtigungsrunde durch das Wäldchen, wobei sie auch die Bewegungsgeräte aktiv einweihten. Die bestehen aus stabilem Metall, das auch den Witterungseinflüssen an diesem exponierten Platz direkt hinter dem Strand gewachsen sein wird. Natürlich sind sie, ebenso wie der Wasserspielplatz, vom TÜV abgenommen worden.

Rund 100  000 Euro hat das gesamte Projekt gekostet, das nach Überzeugung von Paul Raffelhüschen die Attraktivität des Bereiches für die Urlauber steigern wird. „Sport- und Spiellustige können sich nun vom Südstrand bis hin zum Hafen betätigen“, erklärte der Bürgermeister mit dem Hinweis auf verschiedene Angebote, die der Hafenbetrieb am Strand installiert hat.

Im Zusammenhang mit der Einweihung des Spielplatzes wurde auch die neue Toiletten-Anlage bei der Wyker Löwenhöhle eingeweiht. Auch hier wurde rund 100  000 Euro aufgewandt, wobei die Tatsache genutzt wurde, dass die neue Druckrohrleitung zum Klärwerk direkt bei der Löwenhöhle verlegt wurde.

Eigentlich waren alle Beteiligten mit dem neu Geschaffenen zufrieden. Aber Margrit Christiansen ist dennoch nicht wunschlos glücklich: Das Gelände hinter dem Kurgartensaal bietet sich ihrer Überzeugung nach ebenfalls als Standort für Bewegungsgeräte an. Hier könnten sich dann die betätigen, denen der Weg zum Südstrand zu weit ist. „Ich habe dem Bürgermeister bereits einen Brief geschrieben, in dem unser Wunsch vorgestellt wird“, so das Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Wyk.

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erstellt am 20.Apr.2015 | 12:15 Uhr

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