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Angebot auf Föhr : Sozialsprechstunde in Wyk geplant

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Im März soll die unkomplizierte Beratung für Bürger an den Start gehen. Der Kreis Nordfriesland begrüßt die gemeinnützige Initiative.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 13:00 Uhr

Nachdem die Problematik seit langer Zeit bekannt war, wurde nun unbürokratisch, aber mit viel Engagement ein neues Angebot auf der Insel konzipiert: Ab März dieses Jahres gibt es regelmäßig eine Sozialsprechstunde in Wyk – durch das Paritätische Haus Schöneberg initiiert und vom Kreis Nordfriesland unterstützt.

Im evangelischen Gemeindehaus in der Wyker St.-Nicolai Straße gibt es dann zunächst zweimal pro Monat eine öffentliche Sprechstunde, in der sich jeder Bürger Informationen und Beratung zu allen sozialen Themen holen kann. „Mit diesem am Bedarf orientierten offenen Angebot kann eine langjährige große Lücke in der psychosozialen Versorgung der Insel geschlossen werden“, freut sich Isgard Terheggen, beim Kreis Nordfriesland zuständig für die sozialraumorientierte Eingliederungshilfe für Erwachsene.

Ein multiprofessionelles Team steht in diesen Sprechstunden mit Rat und Tat zur Seite. Dieses Angebot kann von der Information über soziale Angebote und Möglichkeiten über die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten bis zu psychosozialer Lebensberatung genutzt werden. In jeder offenen Sprechstunde steht eine professionell ausgebildete Fachkraft zur Verfügung. Entsprochen wird damit dem Wunsch Betroffener nach einer einfach erreichbaren Anlaufstelle im Problemfall – ohne dass ein Antrag gestellt werden muss und ohne Anmeldung. „Und genau an diesem Punkt möchten wir ansetzen: Jedermann eine leicht zugängliche Beratung zukommen zu lassen, die nichts kostet“, betont Rainer Bärenwalde, einer der maßgeblichen Initiatoren.

Die Organisatoren erwarten eine große Resonanz und gegebenenfalls soll das Angebot nach einem Probelauf erweitert werden. Denn: „Der Bedarf an einer öffentlichen Sozialsprechstunde, die ohne Formalitäten genutzt werden kann, ist eindeutig sehr groß. Ein Angebot vor Ort ist besonders auf den Inseln wichtig, auch als präventives Instrument“, betont Iris Kostrzewa, die für die nordfriesischen Inseln zuständige Hilfeplanerin des Kreises Nordfriesland.

Die Sozialsprechstunde könnte ab Sommer um einen weiteren monatlichen Termin aufgestockt werden. Bei weiterhin großem Bedarf gibt es zudem die Möglichkeit, die Sprechstunde ab Anfang 2017 viermal pro Monat – also nahezu wöchentlich anzubieten.

Zwei der Initiatoren stehen am Donnerstag, 25. Februar, von 15 bis 18 Uhr in der St.-Nicolai-Straße Rede und Antwort und bieten die Möglichkeit für erste Gespräche. Die zukünftigen Termine werden ab März jeweils zirka eine Woche im Voraus auch im Insel-Boten bekannt gegeben. Entsprechende Flyer liegen im Gemeindehaus St. Nicolai aus. Kontakt und Informationen unter
✆0175/5861362 oder r.baerenwalde@haus-schoeneberg.de.

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