Föhr : Sommerfest im Inselwald

Die Kinder führten das Stück „Elmar rettet den Regenbogen“ auf.
Die Kinder führten das Stück „Elmar rettet den Regenbogen“ auf.

Der Wyker Naturkindergarten feierte beim Bauwagen an der „Schietkuhle“. Auch viele Ehemalige waren gekommen.

shz.de von
07. Juni 2018, 14:00 Uhr

Der Naturkindergarten feierte sein Sommerfest und schon von weitem war für jeden ersichtlich: Hier ist heute was los im Wald. Der Platz vor dem Bauwagen war mit bunten Girlanden und Fahnen geschmückt worden. Leiterin Kerstin Buhmann begrüßte die zahlreichen Gäste und Kinder und gab dann das Wort an Pastorin Hanna Wichmann weiter, die mit den Kindern den Altar für die Andacht gestaltete, mit der traditionell jedes Sommerfest seinen Anfang nimmt.

Nach einem gemeinsamen Lied spielten die Großen der Gruppe ein Theaterstück von David McKee, „Elmar rettet den Regenbogen“, vor. Gemeinsamen mit ihren Erzieherinnen Kerstin Buhmann und Petra Völcker hatten die Kinder tagelang geprobt. Elmar, der bunt karierte Elefant, entdeckt nach einem Gewitter, dass der Regenbogen seine Farben verloren hat. Am Himmel ist nur noch ein blasses Ding zu sehen, das so manchem Tier sogar Angst macht. Er beschließt mit Hilfe seiner Tier-Freunde, den Regenbogen zu finden. Elmar will ihm seine Farben schenken. Alle befürchten, dass Elmar dann nur noch ein normaler grauer Elefant ist. Doch manche Dinge kann man verschenken, auch ohne sie selbst zu verlieren. Freundschaft, Liebe oder eben die Farben des karierten Elefanten.

Natürlich waren auch wieder jede Menge Spiele vorbereitet. Die Kinder konnten basteln und Edelsteine sieben. Wer wollte, durfte sich schminken lassen. Aber auch Aufgaben wie Dreibeinlaufen und Eimerlaufen mussten absolviert werden. Bei Nicole Wögens, der Integrationshelferin, konnten verschiedenste Naturgegenstände mit verbundenen Augen ertastet werden. Wer sich traute, tat dies sogar mit den Füßen.

Am Kuchenbüfett wurde auch selbstgemachter Holunderblütensirup angeboten, für den die Kinder des Naturkindergartens die Blüten zuvor selbst gesammelt hatten. Beendet wurde der Nachmittag mit einem gemeinsamen Tanz mit allen Eltern, Kindern und Gästen, zu denen auch viele ehemalige „Naturkinder“ gehörten.

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