Föhr und Amrum : Sommer-Feeling auf beiden Inseln

Tolle Sonnenuntergänge wie hier am Kniepsand sorgen für eine einzigartige Stimmung.
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Tolle Sonnenuntergänge wie hier am Kniepsand sorgen für eine einzigartige Stimmung.

Sonnenanbeter kamen gestern 16 Stunden auf ihre Kosten. Bereits morgen können Gewitter für Abkühlung sorgen.

shz.de von
03. Juli 2015, 09:00 Uhr

Die derzeitige Wetterlage beschert auch den nordfriesischen Inseln bestes Sommerwetter. Bei hohen Temperaturen und strammem Ostwind genossen Urlauber und Insulaner auf Föhr und Amrum gestern rund 16 Sonnenstunden.

Im Wind liegt aber auch die Gefahr: Die enorme UV-Belastung wird durch den kühlenden Effekt nicht rechtzeitig wahrgenommen. Viele Urlauber schützen die Haut oft mit einem viel zu geringen Sonnenschutzfaktor. Für kleine Kinder ist besondere Vorsicht geboten. Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass die empfindliche Haut nichts in der Mittagssonne zu suchen hat. Hier sind Schatten und textiler Schutz angeraten. Aber auch die Erwachsenen sollten sich vorsehen und das Sommervergnügen nicht zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden lassen.

Die Föhrer Strände und die Sandmassen des gewaltigen Amrumer Kniepsands heizten sich derart stark auf, dass es die Sonnenanbeter immer wieder ins Badewasser trieb. „Ich bin begeistert, wie warm die Nordsee mittlerweile ist. Das war vor Kurzem noch anders. Da macht das schwimmen schon richtig Laune“, berichtet ein Amrumer. Rund 17 Grad Wassertemperatur wurden gestern gemessen und die Priele erinnerten bei Niedrigwasser an die heimische Badewanne.

Wer die Zeit hatte, verbrachte seine Zeit am Strand von Utersum, Nieblum und Wyk oder erfrischte sich beim Badevergnügen am Kniepsand. Zudem galt es, auf beiden Inseln tolle Sonnenuntergänge zu beobachten.

Glaubt man den Meteorologen, so wird sich die Luft bereits heute etwas abkühlen, um am morgigen Sonnabend mit Gewittern noch einmal auf 24 Grad anzusteigen. Wer die Gelegenheit hat, sollte also jede freie Minute im Freien verbringen und das Sommerfeeling genießen.

Die Böden sind auf Föhr und Amrum gleichermaßen trocken. Deshalb auch der dringende Appell von den Feuerwehren und allen, denen die unbeschadete Inselnatur am Herzen liegt: Kein offenes Feuer an und in den Dünen und den Inselwäldern. Bereits ein Funke könnte zu einer Katastrophe führen. Zum Leidwesen der Einsatzkräfte waren in den vergangenen Jahren immer wieder Reste von offenen Lagerfeuern und Grillstellen gefunden worden.

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