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Gemeindereferentin : Schwerpunkt liegt auf Föhr

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die St.-Marien-Kirche hat wieder eine Ansprechpartnerin vor Ort. Claudia Mainka wurde feierlich in ihr Amt eingeführt.

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erstellt am 15.Sep.2013 | 11:45 Uhr

Mit Claudia Mainka als Nachfolgerin von Angelika Burgdorf und dem Diakon Ulrich Bork hat die katholische Gemeinde auf Föhr und Amrum wieder eine Gemeindereferentin. Mainka wurde von dem Hamburger Erzbischof Werner Thissen in die Niebüller Gemeinde St. Gertrud entsandt. Wie zuvor in Leck, wurde sie auch in der Wyker St.-Marien-Kirche im Rahmen des Gottesdienstes willkommen geheißen – musikalisch begleitet durch den Gemischten Chor Nieblum.

Claudia Mainka ist damit zuständig für die Kirchen St. Gertrud in Niebüll, St. Marien (Wyk), St. Josef (Leck) und St. Elisabeth (Norddorf). „Ich versuche mehr in Wyk zu sein, als auf dem Festland“, wird ihr Hauptaugenmerk allerdings auf Föhr und Amrum liegen, wird Mainka nach den Herbstferien jeweils dienstags und donnerstags in der St.-Marien-Kirche anzutreffen sein. Wichtig sei insbesondere ein fester Ansprechpartner vor Ort, weshalb Leck und Niebüll, so die Absprache, überwiegend durch Pfarrer Gerard Rzaniecki betreut wird.

Claudia Mainka wurde in Zühr in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Heute lebt die zweifache Mutter mit ihrer Familie in Breklum. Vier Jahre hatte sie in Paderborn Religionspädagogik studiert und 2007 ihr Diplom in Empfang genommen. Es folgten das Anerkennungsjahr in Hamburg-Langenhorn und eine zweijährige Assistenzzeit in Maria-Hilfe der Christen in Ahrensburg, nach deren Ende die Ausbildung zur Gemeindereferentin im September 2010 abgeschlossen war. Bis zur Geburt ihres Sohnes im Oktober 2012 und dem Umzug nach Breklum war Claudia Mainka weiterhin in Ahrensburg tätig.

Die sich von den vier Kirchenstandorten in ihrem neuen beruflichen Umfeld nicht abschrecken lässt, drei waren es auch in Ahrensburg. Priestermangel und die abnehmende Zahl der Gläubigen, mit der Folge, dass auch Gemeindereferenten fehlen, machten die Komprimierung notwendig. „Die Entwicklung geht dahin, dass die Gemeinden zu pastoralen Räumen, also noch größer werden“, St. Gertrud sei ein eher kleines Beispiel.

Rund 900 Gläubige auf beiden Inseln, eine Zahl, die Mainka gleichermaßen überrascht und erfreut. Die will sie künftig „soweit ausbilden, dass diese eigenständig werden und viele Dinge in Eigenregie erledigen können“. Sich selbst abschaffen nennt die neue Gemeindereferentin die Schwerpunkte ihrer neuen Tätigkeit augenzwinkernd: die Gemeinde anzuleiten, zu begleiten und im Hintergrund präsent zu sein. Darüber hinaus liegt der Fokus auf dem Religionsunterricht in der Rüm-Hart-Schule, der Kommunionsunterricht wird beginnen und – so ist es mit Gerard Rzaniecki abgesprochen, „Schritt für Schritt zu schauen, was wir aufbauen können“. Dies umzusetzen, erhofft sich Claudia Mainka eine lebendige und offene Gemeinde, „wie sie sich beim Einführungsgottesdienst präsentiert hat“.

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