Schweres Amt

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18. Mai 2013, 03:59 Uhr

Die Kommunalwahl steht vor der Tür. Noch gut eine Woche, dann werden die Wähler ihre Stimme jenen Frauen und Männern geben, die ihre Interessen vertreten sollen. Es ist keine leichte Bürde, die die dann gewählten Kandidaten auf sich nehmen. Das Ehrenamt in der Stadt- oder Gemeindevertretung frisst Zeit und kostet Nerven. Es bedeutet viele lange Abende mit harten Debatten. Bei der Vorbereitung müssen sich die Kommunalpolitiker durch schwierige, meist im Amtsdeutsch verfasste Verwaltungsvorlagen ackern. Und bei unpopulären Entscheidungen sind Anfeindungen programmiert. So gesehen haben es die gewählten Vertreter oft nicht leicht. Es gibt aber auch die andere Seite dieses Ehrenamtes. Das ist die Befriedigung, wenn es gelungen ist, etwas für die Gemeinde zu erreichen: einen neuen Rad- oder Gehweg, ein Baugebiet oder die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses. Am Ende können Kommunalpolitiker stolz auf ihre Errungenschaften zurückblicken - und das wiegt die weniger schöne Seite auf.

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