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Vor Amrum : Schwerer Unfall auf einem Kutter

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Zwei Fischereigehilfen zogen sich bei einer Verpuffung Verbrennungen zu. Der Seenotrettungskreuzer „Vormann Leiss“ brachte die Verletzten zum Festland.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 12:30 Uhr

Auf einem Büsumer Fischkutter hat sich in der Nacht zum Dienstag ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. „Der Kutter befand sich südwestlich der Insel Amrum auf Krabbenfang, als es gegen 0.05 Uhr eine Verpuffung im Bereich des Krabbenkessels gab“, teilte der Pressesprecher der Wasserschutzpolizei Husum, Wolfgang Boe, mit. Dabei erlitten die beiden Fischereigehilfen, die sich in der Nähe des Kessels aufhielten, Verbrennungen zweiten und dritten Grades.

Der Seenotrettungskreuzer „Vormann Leiss“ holte die beiden Verletzten von Bord des Kutters. Nach der Erstversorgung wurden sie nach Dagebüll gebracht und von dort aus in ein Krankenhaus weiter transportiert. Der Kapitän des Kutters war allein an Bord seines Schiffes zurückgeblieben. Ihm eilte das Büsumer Polizeiboot „Helgoland“ zur Hilfe und unterstütze ihn bei der Heimreise. Ein Sachverständiger wird nun versuchen, Hergang und Ursache des Unfalls zu ermitteln.

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