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In Wyk : Schulzentrum wird zur Großbaustelle

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

In den Osterferien fällt der Startschuss für ein Millionenprojekt: Der Amtsausschuss bringt Umbau von Eilun-Feer-Skuul und Sporthalle auf den Weg.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2016 | 12:30 Uhr

Viele Beratungen, Planungen und dann die Anpassung der Planung an das Finanzierbare waren nötig auf dem Weg zum Umbau der Eilun-Feer-Skuul in Wyk. Doch nun sind endgültig Pflöcke für das Projekt eingeschlagen worden. „Der Bauantrag für das Vorhaben ist beim Kreis Nordfriesland eingereicht worden“. Dies konnte Angelika Falter vom Bau- und Planungsamt des Amtes Föhr-Amrum bei der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses in Wyk mitteilen. Läuft alles nach Plan, könnte in den Osterferien des kommenden Jahres mit dem Umbau begonnen werden. Bis dahin müssen auch noch Ausweichräume für insgesamt zwölf Klassen gefunden und hergerichtet werden. Diese Klassen müssen während des Umbau ausgelagert werden, informierte Falter. Sie berichtete auch, dass die Architekten seit September mit der Ausführungsplanung befasst waren. Um Vergleiche für die Planung zu bekommen, sei ein Raum der Schule komplett entkernt worden.

Nicht nur der Eilun-Feer-Skuul, sondern auch der Sporthalle des Schulzentrums geht es an den baulichen Kragen. Wie die Mitarbeiterin des Bau- und Planungsamtes berichten konnte, ist im Oktober 2015 die energetische Sanierung und Modernisierung der Sporthalle im Rahmen des Bundesprogrammes „Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingereicht worden. Nachdem das Vorhaben im Oktober in das Förderprogramm aufgenommen wurde, haben die Architekten den Bauwerksentwurf, Maßnahmenkatalog und die Kostenrechnung erarbeitet. Angelika Falter lobte dabei ausdrücklich die gute und rasche Arbeit bei dieser Planung. Die Sanierung und Modernisierung wird zu 45 Prozent bezuschusst, wobei die ursprüngliche Kostenschätzung von rund 4,3 Millionen Euro als Basis gilt. Nach der aktuellen Berechnung liegen die Kosten etwas höher, wodurch sich der Eigenanteil des Amtes von knapp 2,4 Millionen Euro auf rund 2,6 Millionen Euro erhöht. Dennoch genehmigten die Mitglieder des Amtsausschusses das Projekt sowie die Erhöhung der Eigenbeteiligung ohne Widerspruch. Diese Entscheidung ist die Voraussetzung für die Erteilung des Zuwendungsbescheides.

Die Sanierung der Sporthalle wird ebenfalls nach den Osterferien gestartet, wobei das Projekt am 31. Dezember 2018 abgeschlossen sein soll. Die Sporthalle soll nicht nur modernisiert und energetisch saniert, sondern auch barrierefrei gestaltet werden. Ursprünglich sei ein Aufzug geplant, dann aber – auch aus Kostengründen – wieder verworfen worden. Außerdem wären Rollstuhlfahrer so hinter den Sitzreihen angekommen und würden vom Geschehen in der Halle kaum etwas mitbekommen. „Die Halle wird unten komplett barrierefrei sein und damit für Rollstuhlfahrer die besten Möglichkeiten bieten“, so Falter.

Zum Projekt teilte sie weiter mit, dass die Halle in hellen Tönen gehalten sein wird, wozu sie das Gestaltungskonzept des Architekten erläuterte. Die Halle wird außerdem drei neue Notausgänge erhalten, womit die Voraussetzungen für größere Veranstaltungen geschaffen werden. Schließlich soll auch der kleinere Teil des Flachdaches eine neue Abdämmung erhalten.

Noch keine Entscheidung gibt es darüber, wie Behinderte barrierefrei auf den Sportplatz hinter der Halle gelangen können. Es sei dabei immerhin eine Höhendifferenz von 1,70 Metern zu überwinden. Angedacht wurden dabei unter anderem eine Rampe, ähnlich denen an der Promenade – oder doch wieder ein Aufzug zur Hallentribüne, die dann mit dem Platz verbunden werden könnte.

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