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Seminar auf Amrum : Schüler stärken ihre Kompetenzen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

In einem gemeinsamen Projekt der Eilun-Feer-Skuul und der Öömrang Skuul werden eine Fülle an Ideen und Motivationshilfen vermittelt.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2016 | 20:00 Uhr

Mit einem gemeinsamen Seminar für die Schülervertretungen der Eilun-Feer-Skuul und der Öömrang Skuul stellten die Schulleitungen beider Inseln erneut ihre gute Zusammenarbeit unter Beweis. Und den mehr als 40 Teilnehmern wurden von kompetenten Referenten wichtige Möglichkeiten und Wege für die Arbeit im Schulalltag aufgezeigt.

Man traf sich auf Amrum, wo die Öömrang Skuul im Mittelpunkt des dreitägigen Geschehens stand. Bei dem trotz des umfangreichen Programms auch die gemeinsamen Freizeitaktivitäten nicht außer Acht gelassen wurden. Die Schüler zogen am Ende ein durchweg positives Resümee: „Wir konnten für unsere Arbeit als Schülervertreter eine Fülle an Ideen und Motivationshilfen sowie eine Stärkung unseres Selbstbewusstseins mitnehmen“, fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen. „Sicher war es förderlich, dass die jungen Referenten einen guten Zugang zu den Schülern der 6. bis 10. Klassen und der Oberstufe hatten“, zeigte sich auch die verantwortliche Lehrerin Anne Claußen von der Öömrang Skuul begeistert von der Veranstaltung. Für die das mit dem Teilumbau der Schule ebenfalls geschaffene Förderzentrum den Seminarteilnehmern ideale Voraussetzungen bot.

Zufrieden war auch Amrums Schulleiter Jörn Tadsen, der betonte, dass die Schülervertreter eine wichtige Schnittstelle zwischen Schülern und Lehrern darstellen und eine derartige Veranstaltung einen Anschub und eine Festigung der persönlichen Entwicklung bedeutet. Seinem Amtskollegen Carl Wögens von der Eilun-Feer-Skuul dankte er für dessen Engagement, solch ein Seminar auf die Beine gestellt zu haben.

„Wir konnten mit Unterstützung der Föhrer Rotarier und unseres Fördervereins, die einen stattlichen finanziellen Beitrag aufbrachten, die Kosten der im Schullandheim ‚Honigparadies‘ untergebrachten Teilnehmer niedrig halten“, betonte Wögens. Darüber hinaus habe das Ministerium für Schule und Berufsbildung die Kosten für die drei Referenten übernommen.

Von der Idee für ein Seminar zur Stärkung persönlicher Kompetenzen sei die Schülervertretung der Eilun-Feer-Skuul bereits zu Beginn der Planung sehr angetan gewesen, berichtete der Föhrer Schulleiter. Mit der Folge, dass die jungen Leute das Projekt angenommen hätten.

Die ehrenamtlichen Referenten Delia Schimann, Michael Schröder und Brian Zube waren allesamt vor Jahren noch selbst „Aktivisten“ in der jeweiligen Schülervertretung ihrer Schulen sowie in der Landesschülervertretung.

Letztlich gehe es darum, die Voraussetzungen einer konstruktiven Mitwirkung der Schüler an den Strukturen und Abläufen in der Schule zu schaffen und nach vorne zu bringen. „Wichtig war mir ein Zusammengehen der Schüler beider Inseln, um die schon gute Kooperation mit der Öömrang Skuul auch auf dieser Ebene anzubahnen“, umriss der Leiter der Eilun-Feer-Skuul noch einmal die Zielsetzung.

Eine Ausrichtung, die auch Brian Zube positiv bewertete: „Ich freue mich jedes Mal, wenn derartige Maßnahmen realisiert werden können“, dankte er den Lehrkräften für ihre Unterstützung. Die Beteiligung von Schülern an Schulen beziehungsweise jungen Menschen in der Gesellschaft generell sei ein sehr spannendes Aufgabenfeld für alle Beteiligten.

Diese entdeckten auf dem Seminar neue Möglichkeiten, den eigenen (Schul-)Alltag aktiv mitzugestalten und entwickelten schnell eigene Ideen. Hinzu kamen zahlreiche Spiele und Übungen zur Weiterentwicklung persönlicher Fähigkeiten, ergänzt durch häppchenweise vermittelte Tipps und Tricks rund um die erfolgreiche Schülervertretungsarbeit. „Die natürliche, anfängliche Skepsis der Teilnehmer wich schnell einer Menge Spaß und Interesse – und das trotz des vielen Inputs“, so das Fazit des im dualen System studierenden Zube.

Der für alle drei Referenten sprach, als er das Seminar als rundum erfolgreich beschrieb, „bei dem auch wir eine Menge Freude hatten und noch einiges dazulernen durften“. Nun läge es an den Teilnehmern, die erlangte Motivation in eigene Wünsche und Ideen umzuwandeln. „Ich bin davon überzeugt, dass so manch eine Stunde SV-Arbeit für die Schüler mindestens so wertvoll für die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung sein kann, wie eine Unterrichtsstunde – und da spreche ich aus eigener Erfahrung.“

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