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Auf Amrum : Schüler regen zum Nachdenken an

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Theater-AG der Öömrang Skuul hatte das Buch „Die Liga der Guten“ von Rüdiger Bertram zum Bühnenstück umgeschrieben.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2017 | 08:00 Uhr

„Alles ist gut – solange du gut bist!“ So lautete die Parole des Theaterstücks „Die Liga der Guten“, das die Theater-AG der Öömrang Skuul in der Schulaula auf die Bühne brachte. Unter Regie von Miriam Traulsen hatten die 21 Schüler seit den Sommerferien fleißig geprobt, um ihre Darbietung den zahlreich erschienenen Zuschauern bei der Galavorstellung zu päsentieren. Einige Tage später fand die Schulaufführung statt, bei der die Mitwirkenden nach der Galavorstellung noch einmal die Chance bekamen, ihr Können auch vor ihren Mitschülern unter Beweis zu stellen.

Die Grundlage für das Stück war erstmals ein Buch, das die Gruppe selbst zum Bühnenstück umgeschrieben hatte: „Die Liga der Guten“ von Rüdiger Bertram. Es handelt von den Freunden Jan, Mats und Andy, die in der Schule von allen Seiten gemobbt werden. Eines Tages entschließt sich Jan, eine Ohrfeige nicht mehr einfach so hinzunehmen. Sowohl in der Umkleidekabine der Sporthalle als auch in der Ethikstunde hält er eine Rede gegen Ungerechtigkeit, die seine Mitschüler zum Nach- und Umdenken bringt.

Jan gründet „Die Liga der Guten“, zu der bald auch seine Freunde stoßen. Wer dazu gehören will, muss sich an die Regeln der Liga halten und sich immer für die gute Seite entscheiden. Dinge wie Plastik, Handys und Computer, die heutzutage bei fast jedem zum Alltag gehören, sind natürlich verboten. Die Gruppe wird immer größer und richtig spannend wird es, als es für Jan schwierig wird, die Liga zusammenzuhalten und die Situation zu eskalieren droht.

Das Theaterstück mit ernstem und aktuellem Hintergrund hat sicherlich den einen oder anderen zum Nachdenken gebracht. Die „StageCrew“, geleitet von Wolfgang Fastenrath, hatte großen Anteil an der abwechslungsreichen Interpretation. Durch Videoausschnitte, passende Musik, Lichteffekte und Bilder haben sie die Schauspieler unterstützt und das gesamte Stück noch lebendiger gemacht. Den Applaus am Ende der Darbietung haten sich alle redlich verdient.

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