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Weit über 300 Teilnehmer : Schneller Lauf bei frischer Brise

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der dritte Föhr-Marathon begeisterte Zuschauer und Sportler. Erstmals gab es auch eine Staffel.

Im Gegensatz zum letzten Jahr „ist heute Sommer“, so Sabine Siefert als Cheforganisatorin des dritten Föhr-Marathons, die sich nur allzu gut an die Schneeverwehungen im vergangenen Jahr erinnern konnte. Mit 201 Teilnehmern, davon 120 Halbmarathonläufern und 66, die die gesamte Strecke geschafft hatten, sowie 15 Staffelläufern – übrigens eine Premiere – war auch das dritte Midlumer Laufereignis ein voller Erfolg.

Zusammen mit dem Wyker Turnerbund, dem offiziellen Veranstalter, hatte Siefert wieder einmal für einen reibungslosen Ablauf und eine gute „Rundum-Versorgung“ im Vorwege gesorgt. Der Föhr-Marathon konnte sich auf weit mehr als 100 Helfer verlassen, die als Streckenposten, begleitende Fahrradfahrer oder als Helfer im Zielbereich unverzichtbar waren. Neben Polizei, DLRG und Notarzt (der glücklicherweise kaum in Anspruch genommen werden musste) bewiesen sieben Inselfeuerwehren, dass sich ihre Einsatzbereitschaft nicht nur auf die Brandbekämpfung beschränkt.

Zwar gab es in diesem Jahr keinen Schnee, doch der kräftige Wind sorgte bei den Läufern für ein „inseltypisches“ Gefühl. „Oooch ja“, so das Föhrer „Lauf-Urgestein“ Marianne Clausen mit einem verschmitzten Lächeln auf die Frage nach dem Wind, „wir sind ja hart im Nehmen!“

Sieferts Aufruf „Anfeuern ausdrücklich erwünscht“ folgte das Publikum an allen Streckenabschnitten, ganz besonders natürlich, als der Laufnachwuchs, der 500 Meter oder 1000 Meter absolvieren durfte, ins Ziel einlief, wo Urkunde, Medaille und ein Eis-Gutschein die „Finisher“ lockten.

Das Warten auf die Erwachsenen versüßten ein umfangreiches Rahmenprogramm, eine kurzweilige Moderation und nicht zuletzt ein schmackhaftes Büfett.

Dabei brauchten die Zuschauer gar nicht so lange zu warten, denn nach 1:21:09 war der erste Halbmarathonläufer bereits wieder im Ziel.
Ausgeschlafen laufe es sich noch schneller, so der Gewinner des Marathons, Yacine Lamiri, der seinen persönlichen Streckenrekord aufgestellt hatte. In diesem Jahr hatte sich der Sportler rechtzeitig für vier Tage eine Ferienwohnung gemietet, nachdem er im vergangenen Jahr mangels Quartiers die eisige Nacht draußen leicht joggend verbracht hatte. Er erreichte damals allerdings auch ohne Schlaf als Dritter das Ziel (wir berichteten).

Manchmal sind aller guten Dinge nicht nur drei: Wer in diesem Jahr verhindert war, darf sich auf einen weiteren Marathon 2015 auf Föhr freuen. Nachdem einige Teilnehmer Siefert versicherten, sie täten (fast) alles, nur damit es eine Fortsetzung gäbe, peilt die „Chefin“ nun einen Termin im Frühjahr 2015 an, allerdings nicht ohne vorher die Bettelnden beim Zeltaufbau einzuplanen.






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