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kurs föhr : Schlittenhunde, Kabeljau und Packeis

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Zwei spektakuläre Expeditionen stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Arved Fuchs, den der Polarforscher am Donnerstag, unter dem Titel „Zwei Reisen am Ende des Lichts“ im Kurgartensaal hält.

Zwei spektakuläre Expeditionen stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Arved Fuchs, den der Polarforscher im Rahmen von „Kurs Föhr“ am Donnerstag, 2. Oktober, um 20 Uhr unter dem Titel „Zwei Reisen am Ende des Lichts“ im Kurgartensaal hält. Gerade erst von einer Grönlandfahrt zurückgekehrt, ist Föhr seine erste Station. Seit mehr als 30 Jahren bereist der Expeditionsleiter die arktischen und antarktischen Regionen und berichtet von der einzigartigen Schönheit der Arktis – und von der Verletzlichkeit der Natur.

Mit insgesamt 21 Schlittenhunden und drei Teammitgliedern unternahm Fuchs im Frühjahr des vergangenen Jahres die Expedition „Avanersuaq“. Vom grönländischen Qaanaaq aus fuhr er seinerzeit mit zwei traditionellen Hundeschlitten entlang der Nordwestküste Grönlands bis zum Humboldt-Gletscher und legte dabei mehr als 800 Kilometer zurück.

Die Expedition wurde zu einer großen Herausforderung für Mensch und Tier, da schwere Schneestürme und steile Gletscheranstiege das Vorankommen erschwerten. Zudem zwangen die Auswirkungen der globalen Erwärmung das Team, einen Umweg zu nehmen, da das Eis entlang der Küste zu früh für die Jahreszeit aufgebrochen war.

Kurz nach Weihnachten startete Fuchs mit seinem Haikutter „Dagmar Aaen“ zu einer weiteren Expedition, die ihn auf den Spuren der historischen Lofotfischerei reisen ließ. Im Vordergrund dieser ungewöhnlichen Winterreise stand die Nachhaltigkeit der Fischerei. Die Lofoten sind seit Jahrhunderten ein Magnet für norwegische Fischer, da im Januar riesige Züge von Kabeljau zu den Inseln ziehen, um dort zu laichen.

Arved Fuchs folgte mit seinem Schiff von Flensburg aus den Kursen all jener Schiffe, die seit Jahren auf Lofotfahrt gingen. Keine ungefährliche Reise, denn das Meer um die Lofoten ist bekannt für plötzlichen Nebel, heftige Orkane und gewaltige Gezeitenströme.

Der Titel „Zwei Reisen am Ende des Lichts“ steht für einen Reisebericht über zwei spannende Expeditionen, der die unfassbare Schönheit der Arktis betont und gleichzeitig die Auswirkungen der globalen Erwärmung beschreibt. Beeindruckende Fotos und brillante Filmaufnahmen werden gemischt mit Geschichten und Berichten rund um die „Avanersuaq“- und „Lofoten“-Expeditionen. Karten sind bei allen Föhrer Tourist-Informationen erhältlich.

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erstellt am 30.Sep.2014 | 19:45 Uhr

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