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norddorfer flaniermeile : Schlechte Note für den Strunwai

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Strunwai ist in die Jahre gekommen. Die Fußgängerzone wieder attraktiver zu machen, forderte jetzt Bürgermeister Peter Koßmann im Rahmen einer Sitzung der Gemeindevertreter.

shz.de von
erstellt am 19.02.2014 | 21:15 Uhr

„Wir dürfen uns nicht auf Erreichtem ausruhen. Nur die immer wieder neue Betrachtung von Dingen in unserer Gemeinde sichert uns im harten Wettbewerb auch für die Zukunft die angestrebten Gästezahlen in Norddorf und auf ganz Amrum“, verdeutlichte Norddorfs Bürgermeister Peter Koßmann seine öffentliche Kritik am Erscheinungsbild des Strunwais.

Koßmann konfrontierte seine Gemeindevertreter auf einer Sitzung mit einer Forderung an private und gewerbliche Anlieger des Strunwais gleichermaßen. Diese sollten losgelöst von jeder Betroffenheit mit offenen Augen durch die Straße gehen und sich ein gesamtheitliches Bild von der in der Saison stark frequentierten Hauptschlagader des Ortes zu machen. „Für mich bietet sich derzeit ein eher trauriges Bild und als sogenannte Fußgängerzone und Flaniermeile entspricht der Strunwai nicht mehr der heutigen Zeit “, so der Bürgermeister.

„Es gibt sicher für jede Sache verschiedene Betrachtungen und im Herbst und Winter sehen viele Dinge trüb und trist aus, doch für eine einst als verkehrsberuhigte „Flaniermeile“ konzipierte Straße muss der Maßstab der Beurteilung entsprechend hoch sein“, rechtfertigte Koßmann seine Kritik nach der Sitzung. Er wolle natürlich keinen Vergleich mit der Friedrichstraße auf Sylt, doch vertrete er die Meinung, dass man in den Service für den Gast investieren muss, um bei dem stetigen Wandel bei den Anforderungen des Tourismus nicht ins Abseits zu geraten.

„Gerade zeigt ein Traditionshaus im Strunwai, dass mit einer kompletten Neugestaltung der Geschäftsräume, trotz des bisherigen Erfolges, erneut in die Zukunft investiert wird“, so Koßmann. Aber auch viele kleine Neuerungen und Modernisierungen an Gebäuden, Zäunen und Bepflanzungen täten dem Antlitz der nahezu autofreien Straße entlang von Geschäften, Restaurants und Cafés gut.

Bei der am Donnerstag, 27. Februar, im Hotel „Seeblick“ um 16 Uhr stattfindenden Einwohnerversammlung, zu der die Gemeindevertretung einlädt, wird dieses Thema sicherlich auch zur Sprache kommen.

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