Im Elektroauto : Schadstofffrei über die Insel fahren

Die Bürgermeister von Utersum, Joachim Lorenzen, und Nieblum, Friedrich Riewerts, nehmen gemeinsam mit FTG-Chef Jochen Gemeinhardt und dem Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen (v. li.) den BMW entgegen.
Die Bürgermeister von Utersum, Joachim Lorenzen, und Nieblum, Friedrich Riewerts, nehmen gemeinsam mit FTG-Chef Jochen Gemeinhardt und dem Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen (v. li.) den BMW entgegen.

Ein Projekt zur E-Mobilität wurde erfolgreich getestet. Schon bald könnten umweltfreundliche Leihwagen in Wyk, Utersum und Nieblum stehen.

shz.de von
06. August 2015, 06:45 Uhr

Mitten im Nationalpark Wattenmeer gelegen spielen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf der Insel Föhr eine zentrale Rolle. Dem könnte schon bald ein neues Angebot Rechnung tragen. Nach einer erfolgreichen zweiwöchigen Testphase mit einem BMW-Elektrofahrzeug könnten Inselgäste Föhr schon bald in umweltfreundlichen Elektroautos erkunden. Derzeit sind drei Stationen mit jeweils einem E-Auto geplant: in Nieblum, Utersum und Wyk.

„Als Partner des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt uns nachhaltiger Tourismus natürlich sehr am Herzen. Umso mehr freuen wir uns, nun ein Projekt zur E-Mobilität auf Föhr gemeinsam mit den Gemeinden Nieblum und Utersum sowie der Stadt Wyk durchführen zu können“, sagt Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH (FTG).

Gegen eine geringe Nutzungsgebühr sollen die umweltschonenden Fortbewegungsmittel sowohl Urlaubsgästen als auch Insulanern zur Verfügung stehen – ideal um sich auf der Insel emmissionsfrei fortzubewegen oder bei einer Anreise ohne eigenes Auto vom Fähranleger zur Unterkunft zu gelangen.

Wann die ersten Elektrofahrzeuge des BMW-Modells i3 zur Verfügung stehen, ist noch offen.
Pro Standort ist vorerst ein Fahrzeug geplant. Momentan erarbeiten die beteiligten Partner ein
Vermietungsmodell. Parallel laufen Gespräche mit Sponsoren hinsichtlich der Ladestation. „Spätestens Ende des Jahres soll es aber mit der elektrischen Fahrfreude los gehen“, kündigt Ann-Kathrin Meyerhof von der Marketing-Abteilung der FTG an.

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