zur Navigation springen

trocken gelegt : Saisonende für die Freizeitkapitäne

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Es ist schon wieder soweit: Die Sportbootsaison 2014 ist für die meisten Freizeitkapitäne beendet. Ein Ausnahmesommer mit leichten Schwächen im August bescherte den Bootsinhabern eine ausgedehnte Saison.

Kaum zu glauben, doch es ist schon wieder soweit: Die Sportbootsaison 2014 ist für die meisten Freizeitkapitäne beendet. Ein Ausnahmesommer mit leichten Schwächen im August bescherte den Bootsinhabern eine ausgedehnte Saison und die Möglichkeit, zu mancher Tour auszulaufen.

„Ich habe in diesem Sommer wirklich viele Törns unternehmen können“, freut sich Arno Schermer, Vorsitzender des Amrumer Yacht Clubs (AYC). Zwar habe man mehr Bootsanläufe von Gastliegern verzeichnen können, doch durch kürzere Verweildauern relativiere sich das Ergebnis auf das gute Abschneiden des Vorjahres, zeigte sich Schermer mit der Saison überaus zufrieden.

Dass die beim Amrumer Segel- und Regattaverein (ASRV) segelnden Kinder in diesem Sommer eine tolle Zeit auf dem Wasser erlebt haben, weiß ASRV-Schatzmeister Dirk Dümmel zu berichten. Als helfender Vater zeigte er sich am Hafen aktiv, um die Optimisten, Kanus und Jollen aus dem Wasser zu holen und ins Winterlager zu bringen. Von Steenodde segelten und paddelten die Nachwuchssegler das Bootsmaterial in den Seezeichenhafen. Dabei luden die Wassertemperaturen den einen oder anderen der Bootsmannschaften zu einem gewollten Bad zwischendurch ein. „Im Juli sind die Seglerinnen und Segler bis zu drei Mal in der Woche auf dem Wasser gewesen“, weist auch Dümmel auf die Vorzüge des Ausnahmesommers hin.

Die doch recht hohen Wassertemperaturen sorgten allerdings auch für reichlich Bewuchs an den Unterwasserschiffen der Segel- und Motorboote. Jetzt, wo mit dem Einwintern das Ende der Saison eingeläutet wird und diese am Kran hängen, wird deutlich, wie hoch der Grad des Bewuchses der Bootsrümpfe für den Einzelnen ausfällt. Dann gilt es, Pocken und Grünbewuchs auf dem Waschplatz des Vereins mit Hochdruckreinigern zu entfernen. „Jetzt zeigt sich, ob das verwendete Antifouling die richtige Wahl war“, verrät ein Bootsbesitzer. „Ich habe das Gefühl, dass jemand Dünger neben meinem Boot ins Wasser geschmissen hat“, grinst ein anderer und schiebt den dicken Teppich mit Algen und Seegetier ab.

Arno Schermer zieht für 2014 eine positive Bilanz für den AYC und freut sich, dass sich auch in diesem Jahr der Bootsbestand im Hafen stabil darstellte. Die Mitglieder hatten 60 Boote an den Vereinsbrücken festgemacht. Eine bemerkenswerte Anzahl, die den Stellenwert des Wassersports auf Amrum unterstreicht. Zumal an der Vereinsbrücke des ASRV in Steenodde weitere Boote von Insulanern festgemacht hatten.

Mit einem Blick auf weitere Projekte berichtet der Vorsitzende, dass in diesem Jahr ein überarbeitetes Steuerhaus zwischen den Zugängen zu den Vereinsbrücken montiert werden konnte. Hier bot sich für Mitglieder und Gastlieger ein maritimer Treffpunkt, der für Klönschnack, Grillen und Frühstückszeiten gern genutzt wurde. Aus versicherungstechnischen Gründen ist dieser Standort dem Verein und Gästen vorbehalten. „Der stetigen Sedimentablagerung im Sportboothafen wird nach einer Saugbaggerung in diesem Jahr auch vor der Saison 2015, die Ende April mit dem Zuwasserlassen der Boote beginnt, entgegengewirkt“, so Schermer.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen