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In Nieblum : Saisonauftakt vor der Südküste

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Föhr-Cup 2016: Zu Himmelfahrt messen sich wieder die Windsurfer – und das schon zum 36. Mal.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2016 | 19:30 Uhr

„Karibik“ ist es bisher noch nicht. Nicht einmal friesische. Wenn die Quecksilbersäule noch mit dem Abstand zum Gefrierpunkt kämpft, ist das für sturm- und kälteerprobte Windsurfer aber kein Grund, nicht aufs Wasser zu gehen. Für Windsurfer aus ganz Deutschland startet spätestens zu Himmelfahrt traditionell die Saison – mit dem „Föhr-Cup“, der in diesem Jahr schon zum 36. Mal gestartet wird. So wird der Nieblumer Surfstrand über das Himmelfahrtswochenende wieder zum Zentrum des Sports auf der Insel – dank einer der traditionellsten Windsurf-Regatten Deutschlands.

Auch bei der diesjährigen Auflage rechnet Cheforganisator Dirk Hückstädt vom Nieblumer Wassersportcenter mit packenden Rennen und spektakulären Manövern – wie schon in den letzten Jahren, in denen das Revier zwischen Nieblum und Wittdün immer wieder beweisen konnte, dass es seinen Ruf als Top-Spot in Norddeutschland zurecht trägt.

Der erste Start der dreitägigen Regatta ist am Himmelfahrtstag – ausgesprochen familienfreundlich – für 11 Uhr geplant. Am Freitag schickt Regatta-Leiter Hückstädt die Sportler um 12 Uhr auf die Strecke. Dann geht es für eine Stunde ohne Pause über einen Achten-Kurs – wer nach 60 Minuten die Starttonne am häufigsten umrundet hat, kann sich darauf vorbereiten, bei der Siegerehrung am nächsten Abend einen ausgeben zu müssen. Am Freitag sollen neben den Windsurfern auch Katamarane und Kite-Surfer ins Wettkampfgeschehen eingreifen können – mal wieder etwas Neues.

Am Sonnabend, wenn es um die Gesamtwertung geht, startet der erste Lauf um 12.30 Uhr. Der Föhr-Cup endet mit der Siegerehrung am späten Sonnabend. Den mittlerweile historischen Cup gibt es für die schnellste gefahrene Runde, weiteres Edelmetall für die Trophäensammlung in den Wertungsklassen Jugendliche, Erwachsene und Master (ab 40).

Auch wenn insbesondere die dienstälteren Athleten zu Himmelfahrt gern den Ehrgeiz entwickeln, der ihnen zu Schulzeiten gefehlt hat: Das lockere Beisammensein am Nieblumer Surfstrand ist genauso wichtig, wie der Kampf um Sekunden und Platzierungen auf dem Wasser. Während der Regatta-Tage ist am Strand für alles gesorgt: Tische, Bänke, Bier, Gegrilltes, Musik. Zeit zum Klönen und zum Zuschauen bringen die Gäste selbst mit. Es ist eben nicht nur die Regatta, die die Sportler auf die Insel zieht. Es ist auch das Drumherum, das für viele vom Festland die Himmelfahrts-Überfahrt nach Föhr zu einem festen Termin im Kalender macht.

Das Team um Dirk Hückstädt sorgt seit mittlerweile über 35 Jahren für einen sportlichen und touristischen Höhepunkt in der Vorsaison. Irgendwann gibt es dafür vielleicht ja auch einen Pokal von der Kurverwaltung...

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