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Insel-Bote

12. Dezember 2017 | 11:56 Uhr

Eilun-Feer-Skuul : Rock und Pop und Hip-Hop

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Viele Schülerinnen und ein Schüler geben ein gelungenes Konzert. Das Publikum im Wyker Schulzentrum ist begeistert.

Selten dürfte das Forum der Eilun-Feer-Skuul (EFS) so voll gewesen sein. Bestimmt 200 Zuschauer, Eltern, Lehrer oder auch Mitschüler, hatten sich versammelt, um dem „Rock-Pop-Konzert“ zuzuhören und zuzuschauen.

Und ihnen wurde eine abwechslungsreiche Darstellung von Balladen über moderne und ältere Stücke hin zu Hip-Hop geboten. Den Anfang machte der Chor der EFS unter der Leitung von Diana Jeß, der erst seit gut einem halben Jahr besteht. Bei seinem zweiten öffentlichen Auftritt präsentieret er Hits wie „Cool Kids“ von Echosmith oder auch den im Moment schwer angesagten „Cup-Song“, bei dem ein Rhythmus mit einem Becher quasi geklappert und darauf eine Melodie gesungen wird.

Weiter nahm auch das fünfköpfige Ensemble S.O.S unter der Leitung von Birke Buchhorn-Licht an dem Konzert teil. Dessen Highlight: Ein Arrangement des Liedes „Let it go“ aus dem Film „Die Eiskönigin“. Außerdem gab es noch eine Darbietung aktueller Stücke auf der Geige. Emilia Marienfeld und Luisa Ganzel gaben drei Titel zum Besten, darunter auch das berühmte „He’s a Pirate“ aus „Fluch der Karibik“.

Ein nicht ganz aktuelles Stück wurde von Mareike Petersen präsentiert: Auf ihrer Querflöte spielte sie ein mehrere hundert Jahre altes Wiegenlied und entlockte ihrem Instrument dabei klare und hohe Töne.

Das absolute Kontrastprogramm bot dann die Hip-Hop-Gruppe „The dancing shoes“ unter der Leitung von Ramona Scherer aus dem 13. Jahrgang der EFS. Mit ihrer gut zwanzigköpfigen Truppe gab sie zu dem Beat komplizierte Tanzschritte und Moves zum Besten und kam so besonders beim jungen Publikum sehr gut an.

Nach gut 75 Minuten war das Konzert auch schon wieder vorbei. Der stellvertretende Schulleiter Timm Emser bedankte sich mit Blumen bei allen Verantwortlichen und war sichtlich froh, dass es an der Schule nach dem Wegfall des Schulorchesters unter Dirk Kelm doch noch so viele musikalische Gruppen gibt.

Für Diana Jeß war es ein rundum gelungenes Konzert: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben mal richtig was gewagt und alle haben das echt super gemacht.“ Bereits seit Bestehen des Schulchores arbeitete sie auf genau so ein Konzert hin. Und auch wenn sie gerne Klassik höre, so Jeß, stehe auch Popmusik immer wieder auf ihrem Programm. So entstand die Idee zum Rock-Pop-Konzert: „Ich dachte mir, alle mögen Pop ja irgendwie gerne und mit so einem Konzert könnte man dann ja den Geschmack der Zuschauer treffen.“ Mit der Vielfalt der Konzertes war sie sehr zufrieden, eines jedoch störte sie ein bisschen: „Eine Jungsband wäre mal cool. Wie hatten jetzt nur einen einzigen Jungen während des gesamten Abends auf der Bühne, aber ich weiß, dass da noch mehr Potenzial ist.“

Deshalb hat die Musiklehrerin bereits angedroht: Das nächste Konzert soll ein reines Jungskonzert werden. Ob das etwas wird, wir werden sehen.

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