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WTB-Jubiläum : Riesenspaß mit dem Schnuppermobil

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der rollende Geräteraum des Deutschen Tischtennis-Bundes besuchte für einen Tag die Rüm-Hart-Schule. Ein Premieren-Besuch, der den Grundschülern den schnellen Sport mit dem Zelluloid-Ball näher brachte.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 19:52 Uhr

Begeisterung pur in der Rüm-Hart-Schule: Das Schnuppermobil des Deutschen Tischtennis-Bundes gastierte für einen Tag auf der Insel. Ein Premieren-Besuch, der den Grundschülern den schnellen Sport mit dem Zelluloid-Ball näher brachte.

In einer Kooperation zwischen Schule und Wyker Turnerbund war es gelungen, den rollenden Geräteraum auf die Insel zu holen. In sechs Durchläufen mit jeweils maximal 30 Schülern brachten Alexander Murek, DTTB-Mitarbeiter und deutschlandweit mit dem Unikat unterwegs, und Dirk Jenßen, Leiter der Sparte Tischtennis im WTB, den Kindern die Grundlagen des Sports näher. Aufschlag und korrekte Schlägerhaltung gehörten ebenso zum theoretischen Teil wie die Erklärung der Vor- und Rückhand. Dann aber konnte die erste Gruppe Erfahrungen an der Ballmaschine sammeln, während sich die andere an den Tischen, die in allen Größen zum Ausprobieren einluden, versuchte.

Mit etwas Glück kam der erste Besuch des Schnuppermobils auf der Insel zustande. Der Landesverband Schleswig-Holstein hatte sich an der vom Dachverband initiierten Kampagne „Spiel mit“ beteiligt und war von der Resonanz derart beeindruckt, dass die Aktion ausgeweitet und vom Landesverband bezahlt wurde. Das Interesse der Vereine war groß und das Los musste schließlich entscheiden, das auf den WTB fiel.

Murek, auf Honorarbasis für den DTTB tätig und im „normalen“ Leben Inhaber eines Sportgeschäftes in Recklinghausen, kommt auf etwa 130 Termine im Jahr, An- und Abreisen nicht mitgerechnet. Seit Oktober 1999 gibt es das Mobil, das für eine Werbekampagne anlässlich der Tischtennis-Weltmeisterschaft 2000 in Bremen entwickelt worden war. Im Anschluss wurden die Termine bei den Vereinen und in den Schulen zum Selbstläufer, so der Teamer, und heute sei der Wagen nicht mehr wegzudenken.

Die Mitgliedergewinnung steht für den DTTB im Vordergrund und um die ist auch Dirk Jenßen bemüht. „Für uns ist der Besuch Alexander Mureks das Startsignal für eine kontinuierliche Jugendarbeit“, verweist der Spartenleiter auf die gerade gegründete Jugendgruppe, die freitags von 19 bis 20 Uhr in der Turnhalle der Rüm-Hart-Schule trainiert. Gern würden die Verantwortlichen die Trainingszeiten für den Nachwuchs ausweiten, Voraussetzung dafür aber wäre eine Ausdehnung der Zeit, in der die Halle genutzt werden kann – insbesondere zu kindergerechten Zeiten.

Eine Entwicklung, die nötig sein wird, denn der Besuch des Schnuppermobils spülte 34 tischtennishungrige Kinder in die erste Jugend-Trainingsstunde. Für Jenßen allein nicht zu schaffen, weshalb zwei Spieler der ersten Mannschaft unterstützend einsprangen und ein Vater spontan als Co-Trainer fungierte. Dirk Jenßen sieht sich in seinem Projekt „Jugendarbeit“ bestätigt und schaut optimistisch in die Zukunft: „Wenn von den 34 Kindern die Hälfte dabei bleibt, sind wir zufrieden“.

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