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betreuungsverein föhr-amrum : Richtige Vorsorge für den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Bei vielen Senioren deckt die Rente nicht die Kosten für ein Pflegeheim – ein Vortrag soll Möglichkeiten und Konsequenzen beleuchten.

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2014 | 11:00 Uhr

Fragen, die eventuell belastende Situationen beleuchten, sind wenig populär und niemand setzt sich gern mit ihnen auseinander. Das gilt insbesondere, wenn die eigene, ungewisse Zukunft betroffen ist. Nun lädt der Betreuungsverein Föhr-Amrum am Donnerstag, 30. Oktober, um 19 Uhr zu einem Vortrag in die Räume der Arbeiterwohlfahrt in der Begegnungsstätte in der Linge ein, der einige solcher Fragen in den Fokus rückt.

Im Mittelpunkt stehen die finanziellen Seiten der Heimpflege und der Bestattungsvorsorge. Was geschieht, wenn die Rente für die privat zu tragenden Heimkosten nicht ausreicht und kein eigenes Vermögen (mehr) vorhanden ist? Wie kann in einem solchen Fall die Differenz aufgebracht werden und müssen eventuell die Kinder für den Betroffenen aufkommen?

Bis zum Erreichen des sogenannten „Schonbetrages“, jenem Vermögensanteil, den der Berechtigte vor dem Bezug einer Sozialleistung nicht mit einbringen muss, ist das eigene Barvermögen einzusetzen. Sind die eigenen Mittel aufgebraucht, gilt der Betroffene als mittellos und die Staatskasse greift ein; es kann ein Antrag auf ergänzende Sozialhilfe gestellt werden. Auch die Auflösung einer bestehenden Lebensversicherung kann in einer solchen Situation verlangt werden, auch, wenn diese Leistung eigentlich für die eigene Beerdigung gedacht war.

Wie kann der Betroffene seine Beerdigungskosten absichern und welche Formen der Bestattungsvorsorge gibt es? Muss dieses Geld gegebenenfalls auch schon für die Pflege aufgebraucht werden? Wie teuer darf eine „angemessene“ Beerdigung sein und was muss beachtet werden, damit das Geld auch wirklich für die Beerdigung verwandt wird?

Antworten auf diese Fragen versucht der Referent Heiko Pagel, tätig im Pflegestützpunkt Nordfriesland mit dem Schwerpunkt Behindertenberatung, mit seinem Vortrag zu geben. Seit dem Sommer 2010 bietet der Pflegestützpunkt seine Informations- und Beratungstätigkeit in Husum an. Die unabhängige und kostenfreie Beratung kann auch in Form von Hausbesuchen erfolgen und gibt Ratsuchenden Hilfestellung im Unterstützungsangebot.

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